Wegen Pille: strengere Gesetze zum Gewässerschutz

  • Samstag, 26. Mai 2012, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 26. Mai 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 26. Mai 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 26. Mai 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 28. Mai 2012, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Wegen Pille: strengere Gesetze zum Gewässerschutz

    Als Wirkstoff der Antibaby-Pille gelangen Unmengen an Östrogenen in unsere Gewässer. Dort wirken die Sexualhormone als Umweltgift, das Wasserlebewesen krank macht. Eine effektive Abwasserreinigung wäre möglich - ist aber teuer.

    Über 100 Millionen Frauen weltweit nehmen die Antibaby-Pille. Wie viele andere Arzneimittel hinterlässt die Pille Rückstände in der Umwelt. Ausgeschieden über den Urin, gelangen hormonaktive Stoffe in den Abwässern - und wegen ungenügender oder fehlender Klärung letztlich auch in Flüssen und Seen.

    Hier zeigen sich die fatalen Folgen: Fische etwa entwickeln Missbildungen an den Geschlechtsorganen, so dass ganze Bestände einbrechen.

    Christian Heuss

  • Linguisten und ihr Interesse an Familienbeziehungen

    Verwandte eindeutig zu bezeichnen ist schwierig: Wie etwa heisst der eindeutige Ausdruck für die Grosstante mütterlichseits? Das Problem kennen Mandarin-Chinesen nicht - ein spannendes Forschungsfeld für Linguisten.

    Mandarin-Chinesen kennen in ihrer Sprache ein ausgeklügeltes System, wie sich Verwandtschaftsbeziehungen eindeutig bezeichnen lassen. Für Linguisten, die die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von verschiedenen Sprachen studieren, um damit das universelle Sprach- und Logikverständnis des Menschen zu verstehen, sind solche Verwandtschaftsbezeichnungen ein ideales Studienobjekt.

    Anita Vonmont

  • Gesundes Bauen für Hyperallergiker

    Demnächst erfolgt der Spatenstich für ein ganz besonderes Wohnhaus in Zürich: Ein Haus für Menschen, die an einer Multiplen chemischen Sensitivität (MCS) leiden. Dieses Haus soll frei sein von jeglichen belastenden Materalien - Lösungsmittel beispielsweise oder Holzschutzmittel.

    MCS-betroffene Menschen reagieren mit körperlichen Symptomen gegen alltägliche und in vielen Baustoffen enthaltene Chemikalien. Und obwohl MCS medizisch umstritten ist, ist die Stadt Zürich bei diesem Pilotprojekt aktiv mit dabei.

    Gabriela Neuhaus

Moderation: Christian Heuss, Redaktion: Katharina Bochsler