Wenn es bei der Wiederholung ein anderes Resultat gibt

  • Samstag, 1. September 2018, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 1. September 2018, 12:40 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 1. September 2018, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 2. September 2018, 0:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 2. September 2018, 6:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 2. September 2018, 22:36 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Montag, 3. September 2018, 4:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 6. September 2018, 1:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 6. September 2018, 3:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 6. September 2018, 5:30 Uhr, Radio SRF 4 News

Wie verlässlich ist die Wissenschaft? ¦ Welchen Duft hat eine Pflanze? ¦Wo wird das Meer bedrohlich?

Studien in einem Bücherregal.
Bildlegende: Viele wissenschaftliche Studien lassen sich nicht wiederholen. Keystone

Fragwürdige Resultate
Wer ein Experiment zweimal macht - genau gleich - erwartet, dass im Grossen und Ganzen das Gleiche herauskommt - klar. Doch so einfach ist es leider nicht. Viele wissenschaftliche Studien lassen sich eben nicht wiederholen, das zeigen Wiederholungsexperimente in der Psychologie, in der Ökonomie und jetzt auch in den Sozialwissenschaften. Die Wissenschaftsgemeinde sucht inzwischen nach Lösungen für diese «Reproduzierbarkeitskrise» und versucht so ihre Glaubwürdigkeit zu retten. Also: Problem erkannt, Gefahr gebannt?
Katrin Zöfel


Schlaue Raupen
Nicht nur wir Menschen, sondern auch Pflanzen kennen Mittel und Wege, um sich gegen Feinde zu wehren. Sie locken mit Duftstoffen andere Insekten an, Parasiten, die dann die Schädlinge auf den Pflanzenblättern töten. Forscher aus Bern haben nun aber beobachtet, dass die Schädlinge den Hilferuf der Pflanzen auch für sich ausnutzen können. Damit wird das Dreiecksverhältnis zwischen Pflanzen, ihren Frassfeinden und deren Feinden noch um eine Stufe komplizierter. Es zeigt, dass kleine Insekten viel schlauer sind, als man so denkt.
Christine Westerhaus

Auf Sand gebaut – der Atlantik nagt an Frankreichs Küste
Schier endlose Sandstrände, sanft geschwungene Dünen, ewiges Auf und Ab der Wellen. Die französische Atlantikküste zwischen Soulac-sur-Mer und der spanischen Grenze zieht jeden Sommer Millionen Urlauber an. Wo Wasser, Erde und Himmel verschmelzen, wirkt die Landschaft zeitlos und unvergänglich. Aber das täuscht. Heftige Stürme attackieren die Flachküste im Winter, und das Meer erobert immer mehr Land. Die Erosion bedroht inzwischen viele Häuser und Uferzeilen, der Meeresanstieg verstärkt das Phänomen noch. Wo lohnt sich der Kampf gegen den Landverlust?
Bettina Kaps

Meldungen
- Die Bäume wappnen sich: Der Wald scheint den extrem trockenen Sommer besser wegzustecken als erwartet

- Kein Grund zur Panik: Die Amseln haben das Usutu-Virus in den vergangenen Jahren verkraftet

- Die drei Wachstumsschübe Jupiters: Wie der Jupiter zum mächtigsten Planeten unseres Sonnensystems wurde

Moderation: Christian von Burg, Redaktion: Katrin Zöfel