Wo die Kinderlähmung noch wütet: Nord-Nigeria

  • Samstag, 31. Oktober 2009, 12:40 Uhr
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Seit 1988 erhielten über zwei Milliarden Kinder die Impfung gegen Kinderlähmung. Bis 2012 soll die Seuche ausgerottet sein auf der Welt. An einigen Orten hält sie sich aber hartnäckig.

Zum Beispiel im Norden Nigerias, wo extreme Armut, schlechte Hygiene, ein miserables Gesundheitswesen und ein misstrauischer Animismus Fortschritte verhindern.

Weitere Themen:

  • Wenn Batterien von Elektromobilen Teil des «intelligenten Stromnetzes» werden
  • Der biologische Pass für Spitzensportler als Mittel zur Dopingprävention.

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Der schwierige Kampf gegen Kinderlähmung

    Seit über 20 Jahren will die internationale Gemeinschaft die Kinderlähmung endgültig ausrotten. Über zwei Milliarden Kinder wurden seither geimpft. Die Krankheit gibt es aber immer noch. Sie überlebt dort, wo extreme Armut herrscht - etwa im Norden Nigerias.

    In der nigerianischen Grossstadt Kano leben Tausende Opfer der Kinderlähmung als Bettler auf der Strasse. 2008 kam es noch zu über 800 neuen Erkrankungen. Ursachen sind Armut, schlechte hygienische Verhältnisse und ein miserable Gesundheitswesen.

    Hinzu kommt ein extremes Misstrauen der islamischen Bevölkerung gegenüber jeder Intervention westlicher Industrieländer. Das macht es fast unmöglich, den Erreger der Kinderlähmung durch flächendeckende Impfkampagnen auch in Nordnigeria auszurotten.

    Thomas Kruchem

  • Das Stromnetz muss intelligenter werden

    Nächstes Jahr kommen die Elektroautos, zunächst der elektrische Smart, ein elektrischer Mitsubishi, später viele andere. Die Mobilität mit Autos wird elektrisch sein.

    Nun gilt es, eine Infrastruktur für die Elektromobilität aufzubauen, damit die Autos einfach und schnell mit Strom betankt werden können.

    Das stellt die Elektrizitätsgesellschaften vor ganz neue Herausforderungen. Ihr Stromnetz muss intelligenter werden, zum so genannten «smart grid».

    Christoph Keller

  • Ein biologischer Pass soll Dopingsünder entlarven

    Urinproben gehören für Spitzensportler zum Alltag. Diese Dopingkontrollen sind aber aufwändig und für die Sportler mühsam. Die Anti-Doping-Organisationen suchen deshalb nach Alternativen.

    Einfacher wäre es beispielsweise schon, man könnte das Blut der Athletinnen und Athleten auf verbotene Substanzen untersuchen. Noch besser wäre es aber, alle Daten in einem biologischen Pass festzuhalten.

    Das würden Doping-Fahnder und Sportler begrüssen, wie an einem prominent besetzen Podiumsgespräch in Neuenburg zu hören war.

    Martin Heule