Bern blamiert sich erneut

Der SC Bern hat sein Heimspiel in der Champions League gegen Ocelari Trinec (Tsch) 0:4 verloren. Auch Genf (3:7 bei Frölunda Göteborg) blieb ohne Punkte. Der EV Zug und Fribourg-Gottéron feierten knappe Siege.

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Zusammenfassung SC Bern - Trinec

5:25 min, vom 5.9.2014

Mit 0:7 war der SC Bern vor zwei Wochen in Tschechien gegen Ocelari Trinec untergegangen. Im Heimspiel hätten sich die Berner vor fast 5000 Zuschauern eigentlich revanchieren wollen. Stattdessen resultierte mit 0:4 das nächste Debakel. Die SCB-Abwehr inklusive Goalie Marco Bührer zog dabei keinen guten Abend ein.

Der EV Zug, Leader der Gruppe H, besiegte seinerseits den von Larry Huras gecoachten deutschen Meister ERC Ingolstadt mit 3:2. Die Zuger führten schon nach 21 Minuten mit 3:1, wobei Björn Christen und Josh Holden die ersten beiden Tore innerhalb von 41 Sekunden erzielten.

Fribourg-Gottéron setzte sich beim tschechischen Meister PSG Zlin mit 3:2 nach Verlängerung durch, wobei Goalie Melvin Nyffeler als mit Abstand stärkster Spieler auf dem Eis glänzte. Gregory Mauldin (1:1 und 3:2) und Killian Mottet (2:1) schossen die Tore für die Gäste.

Genf trotz Niederlage auf Kurs

Ein Debakel erlebte hingegen Servette in Schweden. Das Team von Chris McSorley unterlag Frölunda Göteborg mit 3:7. Genf geriet 0:5 in Rückstand, ehe innerhalb von 4 Minuten und 10 Sekunden Paul Ranger, Taylor Pyatt und Noah Rod drei Tore gelangen.

Trotzdem bleiben die Genfer dank den Direktbegegnungen mit den punktgleichen
Frölunda und Villach temporär an der Spitze der Gruppe C. Und weil Servette noch zweimal gegen die harmlosen Franzosen aus Briançon antreten darf, sieht es für Genf in Bezug auf die Qualifikation für die Achtelfinals immer noch ausgezeichnet aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 4.9.14 22:20 Uhr

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Zusammenfassung Zug - Ingolstadt

2:10 min, vom 5.9.2014