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Nationalmannschaft Fischer neuer Nati-Trainer

Patrick Fischer ist neuer Headcoach der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Assistiert wird er von Felix Hollenstein und Reto von Arx.

Legende: Video Die drei neuen Nati-Trainer abspielen. Laufzeit 03:13 Minuten.
Aus sportaktuell vom 03.12.2015.

Das neue Trainergespann hat sich mit dem Verband auf einen Vertrag bis Ende Saison mit Option auf Verlängerung geeinigt. Der Rahmen für die sportliche Zusammenarbeit ist bis und mit 2018 (Olympische Spiele) abgesteckt. Ein erstes Mal wird das Trio an der Arosa Challenge am 18./19. Dezember gemeinsam an der Bande stehen.

Fischer bringt Nati-Erfahrung mit

Fischer ist im Kreise der Nationalmannschaft kein unbeschriebenes Blatt. 2013 war er beim Gewinn der Silbermedaille bei der WM in Stockholm Assistenztrainer von Sean Simpson. Seit Frühling 2013 war der 40-Jährige als Trainer beim HC Lugano tätig. Vor 6 Wochen wurde er bei den Tessinern jedoch entlassen. Bei der Nati tritt Fischer die Nachfolge von Glen Hanlon an. Anfang Oktober hatte sich der Verband nach nur einem jahr einvernehmlich vom Kanadier getrennt.

Sie sind ein gut vernetztes Trainer-Team. Wir sind überzeugt von ihrem Potenzial.
Autor: Raeto RaffainerTeam-Manager

«Ich habe grossen Respekt vor der Herausforderung und es erfüllt mich gleichzeitig mit Stolz, die Leitung der Schweizer Nationalmannschaft übernehmen zu dürfen», liess sich Fischer in einer Medienmitteilung des Verbandes zitieren. Er sei überzeugt, gemeinsam mit seinen Assistenten den Erfolgswillen zu wecken und das ganze Nationalmannschaftsprogramm voranzutreiben, so der Zuger, der für die Nati 183 Spiele bestritten hat.

Felix Hollenstein.
Legende: Vom Interims- zum Assistenztrainer Felix Hollenstein. Keystone

Drei Schweizer in der Verantwortung

Als Assistenten stehen Fischer Felix Hollenstein und Reto von Arx zur Seite. Hollenstein war bereits nach der Trennung von Glen Hanlon als Interimstrainer eingesetzt worden. Von Arx hat nach seinem Karrierenende beim HC Davos vergangenen Frühling im Trainerteam der U16-Nati erste Erfahrungen an der Bande gesammelt.

Team-Manager Raeto Raffainer ist überzeugt, mit dem dreiköpfigen Team eine gute Lösung gefunden zu haben: «Ich bin froh, dass wir mit Patrick, Felix und Reto drei grosse Schweizer Eishockeypersönlichkeiten engagieren konnten. Sie sind ein gut vernetztes Trainer-Team und wir sind überzeugt von ihrem Potenzial, die Nati erfolgreich führen zu können.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 6:30 Uhr, 03.11.2015

22 Kommentare

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  • Kommentar von F. Limacher, Zürisee
    Erstmal musste ich leeeeer schlucken als ich das las ..... doch je länger ich mir das überlege, umso besser kommt es mir rein. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Trio einiges reissen könnte. Warten wir's ab .... und trinken erstmal etwas Tee.
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  • Kommentar von Th. Sutter, Sattel
    Auch bei mir sind Nati-Verweigerer wie Landesverräter Roman Wick ("Ich spiele nur wegen dem Geld") und Reto von Arx unten durch. Aber von Arx kriegt von mir einen Freipass für seine knallharte wahre Aussage von vor vielen Jahren: "In der NLA kommen bis zu 17'000 Zuschauer an ein Spiel. Für die Nati verlieren sich in den gleichen Hallen keine 5'000 und die Hälfte davon scheint erst noch mit dem Gegner Kanada zu sympathisieren. Das ist bedenklich und gibt es nur in der Schweiz." Wie recht er hat.
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    1. Antwort von F.Marti, Matt
      Naja ausser in Bern haben ja auch kaum irgendwo viel mehr als 5000 Platz... so gesehen hinkt die Aussage gewaltig....
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  • Kommentar von Thomas, Wishaw
    Ich bin Sprachlos. Ein Head Coach ohne Leistungsausweis. Ein Assistent mit einem kleinen Leistungsausweis. R. von Arx: Besoffen als Spieler an der Olympiade - keine Reue oder Entschuldigung. Jahrelang kein Interesse an der Nationalmannschaft inkl. nicht verletzungsbedingte Absagen da er einen Job, Geld, Anerkennung usw. hatte. Und nun kaum ein halbes Jahr nach seiner Karriere, ohne Job, bietet ihm der Verband einen Assistenten Job an. Herrn R. von Arx hat noch die Frechheit diesen anzunehmen!
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    1. Antwort von Rafael S., Zürich
      @Thomas, Warum so negativ? Lasst die Nati unter dem neuen Trio erst mal zeigen was sie können. Ich denke es wird kein gut oder schlecht geben, sondern einfach eine neue Nati. Mit jungen/hungrigen Spielern wird das sehr gut kommen. Patrick F. hatte mit Lugano gar nie die Möglichkeit etwas zu erreichen, versuchen Sie mal mit 10 Divas Eishockey zu spielen.. Die Schweiz hat ein riesen Potential im Eishockey!
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    2. Antwort von Thomas, Wishaw
      Hallo Raphael, nun ja ich gebe mir Mühe mit Fischer und Hollenstein - ich denke auch, dass diese beiden es packen können. Für das Engagement von R. von Arx habe und werde ich nie etwas übrig haben. Ein Mann der der Nationalmannschaft über Jahre die kalte Schulter gezeigt hat und sich an Olympia, man stelle sich das vor, an einer Olympiade sich voll laufen liess (als Spitzensportler), ist ganz bestimmt am falschen Arbeitsplatz.
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    3. Antwort von Martin Lopez, Zürich
      @Thomas, Jenni und von Arx haben sich nach schlechten Spielen Abends eine Auszeit an der Bar gegönnt und das eine oder andere Bier getrunken. Den Frust runter gespült. Sie haben bei den Spielen aber beide immer die Leistung gebracht. Hier von Besoffen an der Olympiade zu sprechen, finde ich vermessen und frech! Das Eishockey lebt mehr als andere Sportarten vielleicht von Charakter-Köpfen. Krüger konnte damit nicht umgehen und Sie anscheinend auch nicht. Was nicht für Sie spricht.
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