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Nationalmannschaft Nati mit Zittersieg gegen Tschechien

Die Schweizer Eishockey-Nati gewinnt das erste von zwei Testspielen gegen Tschechien mit 3:2.

Legende: Video Die Schweizer Nati bezwingt Tschechien abspielen. Laufzeit 2:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.04.2016.

Am Schluss mussten die Schweizer in Visp doch noch zittern: Rund 2 Minuten vor der Schlusssirene führte das Team von Patrick Fischer mit 3:2, ehe Luca Cunti wegen eines Stockschlags auf die Strafbank musste.

Die Gäste drückten im Powerplay vehement auf den Ausgleich. Er sollte nicht fallen. Torhüter Sandro Zurkirchen hielt den Sieg für die Schweizer fest.

Effizient...

Zuvor hatte die Nati zwei Gesichter gezeigt: Zum einen war das Fischer-Team in der Chancen-Auswertung und im Powerplay äusserst erfolgreich. Sowohl Lino Martschini zum 1:0 (6.) als auch Marc Wieser zum 3:1 (39.) trafen in Überzahl.

...aber undiszipliniert

Zum anderen musste das Heimteam wegen unnötigen Strafen 7 Mal für 2 Minuten auf die Strafbank. Die Tschechen konnten ihre Powerplays jedoch nicht nutzen – im Gegenteil: Denis Hollenstein traf im Mitteldrittel gar per Shorthander zum zwischenzeitlichen 2:1.

Denis Hollenstein und Joel Genazzi jubeln in roten Trikots.
Legende: Rot-weisser Jubel Denis Hollenstein und Joel Genazzi bejubeln die neuerliche Schweizer Führung. EQ Images

Zudem parierte Zurkirchen im Startdrittel nach einem Beinstellen von Hollenstein einen Penalty von Martin Zatovic.

Luft nach oben

Trotz des verdienten Sieges haben die Schweizer noch Steigerungspotential. Die 2 Powerplay-Tore und der Shorthander dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die «Special-Teams» noch immer zu den Sorgenkindern der Nati gehören.

Nächste Woche werden rund ein Dutzend neue Spieler ins Kader rücken, darunter auch die ersten Akteure aus der NHL. Gut möglich, dass die Legionäre die nötige Sicherheit und Routine ins Spiel der Nati bringen werden.

Patrick Fischer über die Partie:

  • «Wir waren zu Beginn etwas hektisch und nervös.»
  • «Es ist immer schön zu gewinnen, aber momentan ist es wichtiger, wie wir spielen.»
  • «Die Nomination wird nicht einfach für uns Trainer, wir haben viele gute Spieler.»

Das weitere Programm

Das Fischer-Team wird am Donnerstag in Biel ein Eistraining absolvieren, ehe am Freitag an gleicher Stätte das 2. Testspiel gegen Tschechien ansteht. Nach weiteren Tests gegen Weissrussland, Lettland und Deutschland beginnt für die Schweiz am 7. Mai gegen Kasachstan die WM in Moskau.

Sendebezug: srf.ch, Livestream, 13.04.2016, 19:45 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Ryan Miller, Winterthur
    Jetzt noch die Bern Fraktion (Blum, Schwerwey etc.) sowie die Luganesi (Hoffmann, Bertaggia, Brunner) aufbieten und das WM Kader kann nur noch mit NHL Spieler verfeinert werden. Was ist eigentlich mit Pestoni?
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  • Kommentar von R. Eugster, Zürich
    Schön gemacht von dem neuen schweizer Team!!! Nur komisch pfeifft der schweizer Schiri genau die Szene mit dem Penalty und genau das wurde bei Lugano 2 x nicht getan!!! So wird die Regel wieder mal eingehalten!!! Und der schweizer Spieler hat nicht mal so fest eingegriffen wie bei Brunner geschehen ist!!! Der ch Schiri ist dafür an die WM eingeladen...
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    1. Antwort von Tom Rüegg, Bern
      herr eugster. akzeptieren sie endlich, dass der scb meister ist und über alle spiele gesehen einfach auch die bessere mannschaft war. deshalb auch verdient. wie alnge wollen sie sich noch mit hätte wenn und aber aufhalten? und es geht hier übrigens um die nati.
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    2. Antwort von f.günther, St.MaRGRETHEN
      Naja der SCB hat in diesen Playoffs einfach ein wenig das wettkampfglück auf seiner Seite gehabt viele spiele waren sehr eng. Aber denke es war trotzdem ein verdienter meistertitel glück gehört eben auch zum spiel.
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