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Nationalmannschaft Schweiz im zweiten Spiel chancenlos

Die Eishockey-Nati verabschiedet sich mit einer 0:4-Niederlage gegen den Gastgeber vom Slovakia Cup. Das junge Team von Coach Patrick Fischer war klar unterlegen.

Legende: Video Schweiz verliert auch 2. Spiel am Slovakia Cup abspielen. Laufzeit 03:32 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.02.2016.

Die Entscheidung in Zilina fiel schon vor Spielhälfte. Hrnka (27.) war im Slot zur Stelle und traf zum 3:0. Dej sorgte 3 Minuten vor Spielende für den Endstand.

Es war angesichts des Gezeigten ein verdientes Schlussresultat. Die Slowaken waren die bessere und offensiv aktivere Mannschaft. Die Schweiz traf auf einen deutlich stärkeren Gegner als am Freitag beim 1:3 gegen Weissrussland.

Schweiz früh in Rücklage

Die Partie gegen die Slowakei nahm schon im Startdrittel einen negativen Verlauf. Freiburgs Jérémy Kamerzin (8.) blieb nach einem Check benommen auf dem Eis liegen, konnte nach bangen Momenten aber auf eigenen Beinen das Feld verlassen (Diagnose: Gehirnerschütterung).

Die Schweizer konnten von der anschliessenden doppelten Überzahl nicht profitieren. Schlimmer noch: Kaum waren die beiden Teams komplett, erzielte Lusnak (12.) das 1:0. Goalie Sandro Zurkirchen, der statt Robert Mayer den Kasten hütete, wurde von einem abgelenkten Schuss düpiert.

Das junge Team von Coach Patrick Fischer zeigte sich in der Folge zwar willig, das Ehrentor wollte aber nicht gelingen. Die Schweizer Delegation dürfte den Slovakia Cup dennoch als wertvolle Erfahrung verbuchen.

Slowakei - Schweiz 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

5300 Zuschauer (ausverkauft). Tore: 13. Lusnak (Hrnka, Michal Sersen) 1:0. 19. Bakos (Dej) 2:0. 27. Hrnka (Vandas) 3:0. 57. Dej (Bakos, Libor Hudacek) 4:0.
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Andrej Stastny) plus Spieldauer (Andrej Stastny) gegen die Slowakei, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Slowakei: Julius Hudacek; Meszaros, Michal Sersen; Cajkovsky, Mikus; Janosik, Svarny; Ceresnak, Sedivy; Cehlarik, Viedensky, Andrej Stastny; Dravecky, Marcinsko, Skalicky; Bakos, Libor Hudacek, Dej; Vandas, Lusnak, Hrnka.
Schweiz: Zurkirchen; Helbling, Genazzi; Rathgeb, Guerra; Untersander, Frick; Kamerzin, Huguenin; Chris Baltisberger, Schäppi, Bertaggia; Simion, Corvi, Tristan Scherwey; Bodenmann, Froidevaux, Mottet; Praplan, Albrecht, Lammer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Robert Mayer (Ersatztorhüter). Kamerzin mit Hirnerschütterung verletzt ausgeschieden (8.).

11 Kommentare

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  • Kommentar von Peter von Ballmoos, Gasel
    Was Teu Persone i Kommentare verlange, chunnt mer chli vor, wie ds schlächte Bischpiu ir Wirtschaft: Betriebe wo nume Lüt mit Erfahrig aaschteue, gliichzitig aber keni Lehrlinge wei usbiude u vor auem keni Lehrabgänger wei aaschteue.. Derzue chunnt, dass öpper wo dKommentare anonym muess abgäh ("wie lange wollen wir..." oder "keine Ahnung" - angeblich ehemaliger Spieler hin oder her..) nid würklech gloubwürdig cha übere cho! Ghört für mi o zur "Netiquette" - egau i welem Forum.
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  • Kommentar von Peter von Ballmoos, Gasel
    So Turnier wie das ir Slowakei si nötig. Zum Teschte u Witerbringe vo Schpieler. Schpieler wo vermuetlech no nid das Jahr es WM-Thema chöi si, u zum Teu vielech gar nie wärde are WM schpiele. Aber sie hei sich die Müglechkeit verdienet, nid zletscht mit Iisätz i verschiedene Junioreschtuefe. Wenn nid e erwiterete Chreis us dene ungere Schtuefe dChance berchunnt, sich o ir A-Nati ds zeige, geiht irgendeinisch dMotivation verloore.
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  • Kommentar von Heini Imler, Wetzikon
    Hier tummeln sich grösstenteils wieder ungeduldige Laien. Nachhaltigkeit im Eishockey wird in erster Linie erreicht, wenn ein Trainer genügend Zeit und willige Spieler hat und so eine Einheitsmannschaft formen kann. Dafür braucht jeder Coach mindestens 2 Jahre Zeit. Wenn hier nun bereits Stimmen laut werden, welche an den neu eingestellten Trainern zweifeln, dann zeigt dies den Kennern, dass viele von diesen Stimmen schlicht keine Ahnung von Mannschaftssport haben und deshalb getrost ignoriert..
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