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Nationalmannschaft U20 scheitert knapp an den USA

Für die Schweizer U20-Nati ist das WM-Turnier im Osten Kanadas nach den Viertelfinals zu Ende. Trotz eines überzeugenden Auftritts verlor die Wohlwend-Equipe gegen den grossen Favoriten USA mit 2:3.

Legende: Video «Hischier zaubert, die Schweiz scheitert knapp» abspielen. Laufzeit 1:56 Minuten.
Vom 03.01.2017.
  • Die Schweiz holt ein 0:2 auf, kassiert aber 18 Sekunden nach dem 2:2 in Unterzahl das entscheidende Gegentor (47.)
  • Nico Hischier schiesst beide Schweizer Tore und untermauert damit, dass er im NHL-Draft früh in der 1. Runde gezogen werden dürfte
  • Die USA kommen im Mitteldrittel nur zu 2 Torschüssen

Eine Reaktion hatte Nati-Coach Christian Wohlwend nach dem uninspirierten Auftritt seiner Schützlinge im letzten Gruppenspiel gegen Finnland (0:2) gefordert. Und seine Mannschaft lieferte. Die Schweiz verlangte dem grossen Favoriten alles ab und dominierte diesen gar phasenweise.

Hischier hat das 3:3 auf dem Stock

Nachdem die Schweizer bis zur 11. Minute mit 0:2 in Rückstand geraten waren, glich Nico Hischier mit 2 Überzahl-Toren (31./47.) zum 2:2 aus. Nur 18 Sekunden später nutzten die USA aber ihrerseits ein Powerplay zur erneuten Führung. Nando Eggenberger war nur 11 Sekunden nach dem Ausgleich wegen Beinstellens auf die Strafbank gewandert.

Auf das 3:2 der USA hatte die Schweiz keine zählbare Antwort mehr parat. Dennoch hätte sie die Overtime erzwingen können. Hischier scheiterte in der 56. Minute am glänzend reagierenden USA-Goalie Tyler Parsons.

Im Mitteldrittel nur 2 Schüsse zugelassen

Vor allem im 2. Drittel hatten die Schweizer gross aufgetrumpft und gezeigt, zu was sie fähig sind. Sie gestanden den USA bloss 2 Torschüsse (!) zu.

Am Ende lautete das Schussverhältnis 21:17 zu Gunsten der im letzten Drittel nur noch mit 3 Linien agierenden SIHF-Auswahl. Diese hatte es vor allem nach den ersten 20 Minuten ausgezeichnet verstanden, den technisch versierten Amerikanern den Raum und die Zeit für gefährliche Aktionen zu nehmen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 3.1.17, 06:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Frei (Fritz Frei)
    Wohlwend hat seine Bestätigung erhalten. Diese Mannschaft war zu sehr viel fähig, aber nicht leistungsbereit. Vielleicht lernen die Primadonnen ja etwas, wenn sie zwar gedraftet, aber nach typisch schweizerisch hochnäsigen, halbherzigern Leistungen in die AHL abgeschoben werden.
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  • Kommentar von Daniel Hostettler (Hoschi5)
    Gute Leistung. Da sieht man was möglich wäre. Schade, dass man typisch schweizerisch eine bessere Ausgangslage für das Turnier gegen Finnland kläglich verspielte!
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