Frustrierter Josi: «Es gibt vieles zu verbessern»

Erstmals steht Roman Josi mit den Nashville Predators im Stanley-Cup-Final. Doch dort läuft es bislang resultatmässig noch überhaupt nicht.

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Josi: «Ohne Pekka Rinne wären wir nicht hier»

1:19 min, vom 1.6.2017

Nachdem die «Preds» bereits im 1. Spiel über weite Strecken dominant waren und verloren, wiederholte sich das Szenario in der 2. Begegnung. Dementsprechend niedergeschlagen war Josi nach der Partie: «Es ist sehr frustrierend. Wir haben wieder zwei sehr gute Drittel gespielt und dann ein paar Fehler gemacht.»

Dies könne man sich im Stanley-Cup-Final nicht erlauben, denn «auf der anderen Seite steht eine starke Mannschaft, die solche Fehler ausnützt». Seinen Goalie Pekka Rinne, der in Spiel 2 einige Male unglücklich ausgesehen hatte und ausgewechselt wurde, nahm der Berner dabei explizit in Schutz: «Er ist unser bester Spieler, ohne ihn wären wir nicht hier. Wir müssen wieder besser für ihn spielen.»

Noch ist nichts verloren

Trotz 0:2 in der Serie will Josi die Serie noch nicht abschreiben: «Wenn wir unserem System treu bleiben, dann können wir Pittsburgh schlagen. Wir hatten ja schon in den ersten beiden Partien vielfach mehr vom Spiel. Aber klar, wir sind 0:2 hinten, da gibt es vieles zu verbessern.»

Die nächste Chance dazu gibt es für Josi und seine Teamkollegen bereits am nächsten Samstag. Dann empfängt Nashville die Penguins erstmals auf heimischem Eis.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 06:00 Uhr, 01.06.17