Mark Streit: «Nicht zu spielen, ist extrem brutal»

Der Schweizer Verteidiger durchlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Der riesigen Freude über den Einzug in den Stanley-Cup-Final mit Titelverteidiger Pittsburgh steht seine ungewohnte Rolle mit nur wenig Eiszeit gegenüber.

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«Es wäre unglaublich, im Final dabei zu sein»

2:13 min, vom 27.5.2017

Auf Mark Streit wartet im Herbst seiner Karriere ein ganz besonderes Highlight. Mit Titelverteidiger Pittsburgh trifft er ab der Nacht auf Dienstag im Stanley-Cup-Final auf die Nashville Predators.

«  Manchmal erfährst du eine Stunde vor dem Match, ob du spielst oder nicht. Manchmal aber auch erst 10 Minuten. »

Mark Streit

Uneingeschränkt ist die Euphorie beim Schweizer deshalb nicht, weil er sich bei den Penguins mit der ungewohnten Rolle des Ergänzungsspielers abfinden muss. Dreimal kam er im Conference-Final gegen Ottawa zum Einsatz, ansonsten erfuhr er in den Playoffs jeweils kurz vor Spielbeginn von seiner Ersatzrolle.

Einen Einsatz braucht es noch

Damit Streits Name im Falle der Titelverteidigung auf dem legendären Pokal eingraviert wird, muss er es in der Finalserie mindestens einmal auf das Matchblatt schaffen. «Es wäre unglaublich, wenn ich dabei sein könnte», verrät er im ersten Teil des Skype-Interviews. Zudem spricht er über den Finaleinzug und die Winner-Mentalität der Penguins.

Am Montag erfahren Sie im zweiten Teil, wie Mark Streits Kontakt zu seinem «kleinen Bruder» Roman Josi während der Final-Serie aussieht.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 26.05.2017, 22:25 Uhr