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NHL Reto Berra mit «Parade des Jahres»

Reto Berra hat zwar mit Calgary in der Verlängerung 1:2 gegen die Columbus Blue Jackets verloren. Doch mehr als die Niederlage gab eine spektakuläre Parade des Flames-Keepers zu reden.

Berras «Bicicletta» gegen Columbus

Quelle: nhl.com

Die Hälfte des 1. Drittels zwischen Calgary und Columbus war gespielt, als die Zuschauer das Highlight des Abends zu sehen bekamen: Jack Johnson kam vor dem Flames-Tor in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch Keeper Reto Berra parierte den Schuss spektakulär. Der Schweizer Nationalkeeper wehrte den Puck in Fussballermanier mit einer «Bicicletta» ab.

Berra: «Es war auch Glück dabei»

Ryan Johansen, der Johnson angespielt hatte, konnte es kaum fassen: «Ich fragte mich: 'Wie hat er diesen Schuss pariert?' Die Parade muss eine der besten des Jahres gewesen sein.» Berra selbst spielte die Aktion runter. «Ich stand zu weit draussen und konnte nichts anderes tun. Ich versuchte, irgendeinen Körperteil da hin zu bringen. Es war auch Glück dabei.»

Am Ende mussten sich Berra und Sven Bärtschi den Blue Jackets doch mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Niederreiter und Brunner gewinnen

Von den weiteren Schweizern kamen nur Nino Niederreiter mit Minnesota (4:3-Auswärtssieg über Ottawa) sowie Damien Brunner zu einem Sieg. Seine New Jersey Devils schlugen die Anaheim Ducks mit Keeper Jonas Hiller und Luca Sbisa auswärts mit 4:3 nach Verlängerung.

9 Kommentare

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  • Kommentar von F. Marti, Matt
    Der Save sieht klasse aus. Leider sind so Aktionen nur nötig weil er meistens ein bisschen zu weit vor dem Tor steht. Aber das liegt an seinem aggresiven Stil... Berra in der jetzigen Form= KLARE Nummer 1 für Sotschi.
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    1. Antwort von Philipp Sutter, Zug
      Ganz ihrer Meinung! Reto Berra macht einfach stolz und ist ein super Aushängeschild für die Hockeyschweiz. Er muss praktisch nach jedem Spiel Interviews geben in Flames-TV. Das heisst sie mögen ihn! Danke Bob Hartley für deinen Riecher
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  • Kommentar von Thomas Burger, Zürich
    Don't get me wrong... Berra; Geile Siech... Save; amazing... Aber jetzt die Frage... Wiso? Wiso nicht mit der Stockhand? Normalerweise ist so ein schuss ca dreimal so schnell als Fuss. Logischerweise musste sich Berra, mit seiner Bicicletta, schon beim Ansetzen des Schusses für diese Parade entscheider... Macht irgendwie kein Sinn und sieht somit sehr nach absolutem Glück aus und nicht nach können... Sicher für die Gallerie... Aber nicht wirklich grosses Können dahinter, nur sehr viel Glück.
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    1. Antwort von Remo Zahn, Diessenhofen
      Aha, wieder einer der natürlich alles besser weiss. Interessiert doch absolut niemanden ob Glück oder können. Hauptsache pariert. Weiter so Berra
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    2. Antwort von Christian Petersen, Zürich
      Intuition gehört auch zum Können eines Torwarts. In dieser Situation hat Berra die Gefahr erkannt und glänzend reagiert. Man muss erst einmal den Mut haben sich in seiner ersten Saison so aufs Eis zu werfen, obwohl die Stockhand auch hätte parieren können - eher nicht! Glück gehört dazu, aber ihm das Können zu so einer Aktion zu unterschlagen bezeugt entweder Neid oder Ahnungslosigkeit - vielleicht auch beides!
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    3. Antwort von Barbara Thum, Frauenfeld
      Egal ob können oder Glück. Gönnen wir es ihm einfach. Statt immer alles zu analysieren.
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  • Kommentar von Marcello, Wädenswil
    Ich habs schon an der WM gesagt: Simpson hätte Berra für den Final anstelle von Gerber aufstellen sollen, nach seinem starken Match gegen die USA. Die CH hätte höchstens in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen verloren - wenn überhaupt.
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    1. Antwort von Christian Petersen, Zürich
      Gerber hat eine super WM gespielt und hat es sich - gleich wie Berra es hätte - verdient den Final zu spielen. Für die Tore konnte Gerber nichts und nur weil er sich hier als ausserordentlicher Torwart-Akrobat präsentiert, wäre die Schweiz auch mit Berra im Tor nicht Weltmeister geworden. Nichts desto Trotz super Aktion Berra!
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