NLB: Kräfteverschiebung in die Deutschschweiz

Mit dem Aufstieg von Lausanne, der Relegation der SCL Tigers sowie dem Zwangsabstieg von Sierre hat sich das Gesicht der NLB verändert. Erstmals seit Jahren stellt die Deutschschweiz die Mehrheit der Teams in der zweitobersten Spielklasse.

Langenthal und Olten dürften an der NLB-Spitze spielen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Spitzenteams Langenthal und Olten dürften an der NLB-Spitze spielen. Keystone

Die Favoriten kommen mit dem Absteiger SCL Tigers aus dem Emmental sowie mit Langenthal und Olten aus dem Mittelland, was viele interessante und spannende Derbys verspricht.

Viele Kandidaten für Spitzenplätze

Mehr als die halbe Liga allerdings kommt für die Spitzenplätze in Frage. Neben dem erwähnten Trio haben La Chaux-de-Fonds, Visp und das wieder erstarkte Basel die besten Chancen auf eine gute Saison. Ob Ajoie dagegen seinen überraschenden Qualifikationssieg der letzten Saison wiederholen kann, scheint fraglich.

Um die Playoffs werden Thurgau, die GCK Lions sowie Red Ice Martigny kämpfen müssen, obwohl auch aus diesem Trio jede Mannschaft das Potenzial für Überraschungen besitzt.

Die NLB scheint ausgeglichen wie selten zuvor mit 10 Teams, die sich allesamt auf Augenhöhe begegnen dürften. Eine bessere Ausgangslage für spannende Spiele und viel Spektakel kann es vor einer neuen Saison kaum geben.

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Lausanne schafft gegen die Tigers den Aufstieg

4:55 min, vom 16.4.2013