Die erste «grosse» WM für Simon Bodenmann

Simon Bodenmann hat sich in der WM-Vorbereitung mit 5 Toren in der Gunst von Nati-Coach Sean Simpson nach oben gespielt. Als Lohn darf der Klotener Stürmer, der viele Jahre im Nachwuchs für Aufsehen gesorgt hat, erstmals mit an die WM der «Grossen».

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Bildlegende: «Ich bin klein, aber schnell» Auf die Wendigkeit von Simon Bodenmann zählen die Schweizer an der WM. EQ Images

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Zur Person

Zur Person

Simon Bodenmann spielt seit seiner Jugend für die Kloten Flyers - mit Ausnahme eines Abstechers in die NLB zum HC Thurgau. In der A-Nati debütierte der 25-Jährige im Herbst 2010, jetzt fährt er erstmals an eine WM-Endrunde. Als seine grösste Stärke bezeichnet er seine «Schnelligkeit und Stocktechnik».

Die vergangene Saison beendeten Simon Bodenmann und die Kloten Flyers frühzeitig - in den Playouts war nach der ersten Runde «zum Glück» Schluss. «Über die Playouts will man nicht mehr lange nachdenken, daher kam das Nati-Camp wie gerufen», so Bodenmann. «Ich freue mich enorm auf meine erste WM.»

In Testspielen in erster Sturmreihe

Der wendige Flügel hat mit 29 Punkten in 54 Spielen für Kloten seine produktivste Saison hinter sich. Und auch in der WM-Vorbereitung schoss kein Schweizer so viele Tore wie der 25-Jährige. «Der Trainer lässt unsere Linie sehr offensiv und im Powerplay spielen, das hilft natürlich bei der Torquote», so Bodenmann, der sich mit seinen ebenfalls technisch beschlagenen Sturmpartnern Denis Hollenstein und Luca Cunti blind versteht.

Nati-Coach Sean Simpson freut sich sichtlich über die Entwicklung, die der langjährige Junioren-Internationale gemacht hat: «Er ist jung, voller Energie und mit tollem Offensivdrang ausgestattet.» Es sei seine Aufgabe, ihn unter Kontrolle zu halten, ergänzt Simpson lächelnd. «Die Schweiz wird noch viel Freude an ihm haben.»