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WM Mit neuem Schwung gegen die Superstars

Nach dem Punktgewinn gegen Schweden steht die Schweizer Nati an der WM in Tschechien mit einem Bein in den Viertelfinals. Gegen das bisher makellose Kanada kann das Team von Coach Glen Hanlon am Sonntag entsprechend befreit und selbstbewusst ins Spiel gehen.

Die Schweizer Spieler schwören sich vor der Partie ein.
Legende: Letzte Vorbereitungen Die Schweizer Spieler stecken vor der Partie gegen Schweden die Köpfe zusammen. EQ Images

TV-Hinweis

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Verfolgen sie das WM-Gruppenspiel der Schweiz gegen Kanada am Sonntag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei oder auf www.srf.ch/sport.

Vor den Partien gegen die grossen Teams in der Gruppe A war klar, dass die Schweiz gegen mindestens eine der Top-Mannschaften punkten muss, um die Viertelfinals zu erreichen. Diese Aufgabe hat die Nati mit der 1:2-Overtime-Niederlage und einem gewonnen Zähler gegen Schweden bereits bei erster Gelegenheit erfüllt. Der ganz grosse Druck ist damit weg. Nicht nur das: gegen Schweden wussten die Schweizer zum ersten Mal im laufenden Turnier zeitweise zu überzeugen.

Kanada noch ohne Verlustpunkt

Den Schwung aus dem Schweden-Spiel wollen die Spieler von Coach Glen Hanlon auch in die Partie gegen Kanada mitnehmen. Dies dürfte gegen die bisher makellosen Nordamerikaner auch nötig sein. Das Team um die Superstars Sidney Crosby und Tyler Seguin zeigte sich an dieser WM - abgesehen vom knappen 4:3-Sieg gegen Frankreich - in bestechender Verfassung und ist der grosse Gold-Favorit.

Fust: «Dürfen nicht passiv spielen»

Auch der schweizerisch-kanadische Nati-Assistenztrainer John Fust schwärmt von den Kanadiern: «Sie haben eine hervorragende Mannschaft mit vielen Stars. Aber vor allem funktionieren sie als Team sehr gut.» Entsprechend schwierig wird laut Fust die Aufgabe für die Schweizer. «Wir dürfen auf keinen Fall passiv oder zu defensiv spielen. Sie haben zu viele Offensivspieler, die diesen Raum nützen können.»

Legende: Video Fust: «Müssen Fehler provozieren» abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.05.2015.

Die Schweiz müsse in erster Linie sehr aggressiv auftreten, so Fust. «Es ist entscheidend, dass wir viel Druck auf die gegnerischen Verteidiger ausüben. So können wir vielleicht Fehler und auch Strafen provozieren.»

MacKinnon: «Können uns nur selber schlagen»

Bei den Kanadiern zeigt man derweil viel Respekt vor der Schweiz. «Sie haben ein sehr gutes Team mit starken Einzelspielern. Es wird sicher nicht einfach», erklärt Nathan MacKinnon. Der Stürmer der Colorado Avalanche freut sich besonders, dass bei der Schweiz sein Klubkollege Reto Berra im Tor stehen wird. «Ich kenne ein paar seiner Schwächen und würde gerne gegen ihn treffen.» Obwohl MacKinnon gegen die Nati eine harte Aufgabe erwartet, ist er siegessicher: «Wir haben eigentlich keine Schwächen und können uns nur selber schlagen.»

Legende: Video MacKinnon: «Kenne ein paar von Berras Schwächen» abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.05.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive; 09.05.15, 20:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von F.Marti, Matt
    Haha jetzt kann die Schweiz nur noch von den Österreichern vom 4. Platz verdrängt werden, denke die Nati ist so gut wie durch und das zwei Spiele vorzeitig.... Aber nörgelt Ihr nur alle weiter rum und die die meinen Hanlon sei nach der WM weg und Simpson und Krüger wären viel besser gewesen: Simpson hat genau 1mal in 4Jahren den 1/4 -Final erreicht.... abgerechnet wird immer am Schluss. Ihr würdet besser mal die Nati mehr unterstützen gilt vorallem auch für die Medienschreibenden... Hopp Schwiiz
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Frage ist einzig, ob eine zweistelliges Resultat zu Gunsten der Kandier herausschauen wird. Ein Shutout ist im Prinzip gesichert, da die Schweizer im Abschluss so was von unfähig sind. Vielleicht rutscht die Nati mit viel Glück in den VF, aber das Gezeigte reicht gegen die Topmannschaften nicht aus.
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    1. Antwort von Kurt König, Dürnten
      Oh ein richter Fan spricht. Unsere jungen Schweizer an der U18 WM verfolgt? Vorrunde gewürgt und dann die Russen im Viertelfinal nach Hause geschickt. Hockey läuft nicht immer wie man denkt. Und los geht die WM im Viertelfinal :-)
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