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Vor dem Knüller Grosse Vorfreude auf einen grossen Gegner

Die Schweizer Nati ist am Mittwoch nach Herning gereist. Dort findet am Donnerstag der WM-Viertelfinal gegen Finnland statt.

Nach einer dreistündigen Busfahrt ab Kopenhagen ist die Nati am zweiten WM-Spielort in Herning angekommen. «Eine neue Stadt, ein neues Stadion – man spürt, dass etwas Besonderes bevorsteht», sagt Captain Raphael Diaz. «Nun beginnen die Playoffs», freut sich der Schweizer Nati-Captain auf den WM-Viertelfinal gegen Finnland.

Berra wieder im Training

Welcher Keeper am Donnerstagabend im Schweizer Tor stehen wird, liess sich Coach Patrick Fischer wie üblich nicht entlocken. Im freiwilligen Training am Mittwoch in der Arena von Herning stand Berra wieder auf dem Eis. Im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich hatte der künftige Freiburger noch angeschlagen gefehlt.

Neben den 3 Schweizer Torhütern nutzten nur 5 Feldspieler die Gelegenheit zum Eistraining: Michael Fora, Lukas Frick, Joël Genazzi, Damien Riat und Chris Baltisberger bewegten sich zu den Anweisungen von Assistent Christian Wohlwend und Goalietrainer Peter Mettler. «Wir hatten am Dienstag ein Spiel», erklärt Fischer die Massnahme. «Die Erholung ist wichtig.»

Video
Hier deklassiert Finnland Norwegen mit 7:0
Aus Sport-Clip vom 09.05.2018.
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Übermächtiger Gegner

Trotz ihrer ansprechenden Gruppenphase steigt die Nati als klarer Aussenseiter ins Duell mit den formstarken Finnen. Finnland stellt in Dänemark unter der Regie von Sebastian Aho und Teuvo Teräväinen von den Carolina Hurricanes eine überzeugende Mannschaft. Harri Säteri ist der statistisch beste Goalie des Turniers.

Auch die Vergangenheit spricht gegen die Schweiz: Gegen keine andere Topnation hat die Schweiz in der Neuzeit so wenig gewonnen wie gegen Finnland. Der letzte Sieg in einem Pflichtspiel liegt 30 Jahre zurück (2:1 an den Olympischen Spielen in Calgary), an einer WM setzten sich die Schweizer letztmals 1972 durch.

Wie also will die Schweiz diesen grossen Gegner stoppen?

  • Patrick Fischer: «Wir müssen einen guten Start haben, müssen von Beginn an viel laufen. Wir sollten hart spielen, sie nicht in die gefährlichen Zonen kommen lassen. Und vorne unsere Chancen kaltblütig ausnutzen. Es braucht Mut und Vertrauen. Unter dem Strich geht alles nur über den Kampf.»
  • Raphael Diaz: «Wie immer in einem grossen Spiel werden Powerplay und Unterzahlspiel entscheidend sein. Wir dürfen keine unnötigen Strafen nehmen, müssen diszipliniert sein. Es wird ein hartumkämpftes Spiel geben, Details werden entscheiden.»

Programm-Hinweis

Den WM-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Finnland zeigen wir am Donnerstag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.05.2018, 12:00 Uhr

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12 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Hoffe nur, dass nach dem Spiel keine "Schockstarre" eintrifft!
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  • Kommentar von Jonathan Fay  (JonathanFay)
    Wie würde wohl Finnland gegen Bosnien ausgehen, wenn es um 1'000'000 Franken und einen Rekord-Sieg gehen würde? Die haben 13:0 gegen LUXEMBURG verloren... Tipps?
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  • Kommentar von Christian Graf  (Christian Graf)
    Ich hoffe auf ein intensives Spiel wo die Schweizer von der ersten Sekunde an mit viel Biss den Finnen den Verleider anhängen, durch harte Check's und kluges Forchecking. Dafür braucht es vier Linien die alles geben, Stürmer die bereit sind nach hinten zu arbeiten. Auch wenn das bedeutet das Fischer für alle Zeiten an der Bande stehen wird (oh je), ist dann mit dem nötigen Glück etwas drinn. So oder so Hopp Schwiz!!
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