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1:1 in der 2. CL-Quali-Runde Thun kassiert gegen Dinamo Zagreb spät den Ausgleich

  • In der 2. Quali-Runde zur Champions League spielt Thun im Hinspiel gegen Dinamo Zagreb zu Hause 1:1.
  • Der Ausgleich für die Kroaten fällt erst in den Schlussminuten.
  • Damit glückt die Pflichtspiel-Premiere von Gian-Luca Privitelli als Thun-Trainer nur halb.

Viel hat sich beim FC Thun in den Wochen seit dem sensationellen Meistertitel an der Personalfront getan. Teamstützen wie Leonardo Bertone, Kastriot Imeri, Elmin Rastoder oder Ethan Meichtry verliessen den Klub. Auch der Trainer ist ein neuer. Meistermacher Mauro Lustrinelli zog es zu Union Berlin, an seiner Stelle steht der frühere Thuner Nachwuchstrainer und ehemalige Schweizer U20-Nati-Coach Gian-Luca Privitelli an der Seitenlinie.

Es hätte daher nicht überrascht, wenn sich die Thuner am Dienstagabend im ersten Ernstkampf der Saison gegen Dinamo Zagreb schwergetan hätten. Doch dem war nicht so. Der FCT zeigte gegen den kroatischen Rekordmeister (26 Titel) vor allem vor der Pause eine ganz feine Leistung.

Weil Thun nach dem Seitenwechsel jedoch abbaute, kam Dinamo Zagreb immer mehr auf und schliesslich in der Schlussphase auch zum 1:1. Den Treffer in der 86. Minute ermöglichte der eingewechselte Marc Gutbub mit einem schlechten Zuspiel. So kamen die Kroaten in Ballbesitz und Miha Zajc traf von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Rechtsschuss in die untere Ecke. Das Tor hatte sich abgezeichnet und war verdient. Das Endresultat geht absolut in Ordnung.

Labeau köpfelt ein

Thun hatte die Partie unter den Augen von Meistertrainer Lustrinelli engagiert begonnen. Die Privitelli-Schützlinge setzten die Forderung des Trainers, den Gegner zu «stressen», um und liessen Dinamo Zagreb nur selten zur Entfaltung kommen. In der 19. Minute verstrich eine Doppelchance ungenutzt, doch nur Sekunden später fiel das Thuner 1:0 gleichwohl. Brighton Labeau köpfelte eine präzise Flanke von Fabio Fehr in die Maschen (20.).

Auch in der Folge zeigte der FCT immer wieder flüssige Angriffe, ein zweiter Treffer wollte aber nicht fallen. Der kroatische Rekordmeister hatte ebenfalls seine Momente, doch die Offensive um Topstürmer Dion Beljo (31 Liga-Tore in der letzten Saison) agierte im Abschluss zu harmlos.

Die Stimmen zum Spiel

Heule und Steffen retten auf der Linie

Nach dem Pausentee steigerte sich Dinamo Zagreb jedoch markant, während Thun zunehmend die Spritzigkeit fehlte. So mussten sowohl der starke Michael Heule (54.) als auch Fehr (65.) für den geschlagenen Keeper Niklas Steffen auf der Linie retten. Dazwischen vergab Mislav Orsic eine weitere Dinamo-Topchance. Zwischen der 68. und 80. Minute verpasste Thun mit vielversprechenden Entlastungsangriffen mehrfach das mögliche 2:0, so dass die Privitelli-Equipe am Schluss doch noch den Ausgleich kassierte.

So geht es weiter

Das Rückspiel gegen Dinamo Zagreb findet kommende Woche in der kroatischen Hauptstadt statt. Anpfiff ist erneut um 20:00 Uhr. Vorher gilt es für Thun in der Super League ernst. In der 1. Runde gastiert man am Samstag in Luzern.

Champions League

SRF zwei, sportlive, 21.7.26, 19:50 Uhr ; 

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