Zum Inhalt springen
Inhalt

Champions League Das Unmögliche möglich machen: So will YB gegen Donezk bestehen

YB braucht am Mittwoch im Rückspiel gegen Schachtar Donezk ein kleines Fussballwunder, um in die Playoffs der Champions League einzuziehen (20:00 Uhr live auf SRF zwei und hier im Ticker). Trotz der 0:2-Hypothek aus dem Auswärtsspiel gibt sich YB-Coach Adi Hütter noch nicht geschlagen.

Legende: Video YB vor der Herkules-Aufgabe gegen Schachtar abspielen. Laufzeit 02:40 Minuten.
Aus sportaktuell vom 02.08.2016.

YB wie es leidet und lebt: 3 Pflichtpartien ist die neue Saison jung, doch die Berner haben bei ihren Auftritten schon wieder beinahe alle Facetten offengelegt. Drei Spiele, die nicht wirklich Aufschluss darüber geben, wie die Young Boys in dieser Saison einzuschätzen sind.

  • Der souveräne Auftakt: YB lässt zum Saisonauftakt in St. Gallen nichts anbrennen, zeigt eine souveräne Leistung und gewinnt verdient mit 2:0.
  • Die Grenzen aufgezeigt bekommen: Die ersten 15 bis 20 Minuten können die Berner im Hinspiel gegen Donezk mithalten. Dann folgt eine Machtdemonstration von Schachtar. YB ist mit der 0:2-Niederlage sicher nicht schlecht bedient.
  • Der Rückfall ins alte Muster: Ein Stunde lang hat YB das Heimspiel gegen Lugano im Griff, führt verdient (und zu knapp) mit 1:0. Doch dann geht gar nichts mehr, das Hütter-Team bricht komplett auseinander und verliert ein Spiel, das es nie hätte verlieren dürfen.
Legende: Video Hütter: «Können mehr gewinnen als verlieren» abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.08.2016.

Es stellt sich aber nicht nur die Frage, welches Gesicht die Berner im Rückspiel gegen Schachtar Donezk zeigen werden. Sondern auch, wie YB das kleine Fussball-Wunder gegen die spielstarken Ukrainer vollbringen will.

Wir dürfen nicht planlos nach vorne spielen.
Autor: Adi Hütter

Denn Coach Adi Hütter steckt im Dilemma. Sein Team braucht nach dem 0:2 im Hinspiel dringend Tore. Aber genau so wichtig: Ein Gegentor würde wohl bereits die Champions-League-Träume begraben. Der Österreicher hat eine Vorstellung, wie es dennoch klappen soll. Aber der Grat ist schmal.

  • Kontrollierte Offensive: «Wir müssen das Tor suchen, aber wir dürfen nicht planlos nach vorne spielen. Wir können nicht nur attackieren, uns aber auch nicht nur hinten reinstellen.»
  • Aktiv bleiben: «Passivität ist nicht unser Stil. Wir müssen kompakt und aggressiv spielen und dem Gegner mit unserer Härte weh tun. So wollen wir ihr schnelles Umschaltspiel unterbinden.»
Versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.
Autor: Adi Hütter
  • Die Null halten: «Das Wichtigste ist, dass wir kein frühes Gegentor erhalten. Das wäre wohl die Entscheidung.»
  • Die Einstellung: «Es wird eine Reaktion gegenüber dem Lugano-Spiel geben. Mein Team hat Charakter.»
  • Die Hoffnung: «Es ist ein neues Spiel in einem anderen Wettbewerb. Mit den Fans im Rücken wollen wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.07.2016, 20:30 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.