Uefa segnet Champions-League-Reform ab

Das Uefa-Exekutivkomitee hat der Champions-League-Reform ab 2018 grünes Licht erteilt. Damit haben sich die europäischen Grossklubs rund um Bayern-Präsident Karl-Heinz Rummenigge weitgehend durchgesetzt.

Generalsekretär Theodore Theodoridis und Präsident Aleksander Ceferin. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Uefa-Führungsduo Generalsekretär Theodore Theodoridis und Präsident Aleksander Ceferin. Keystone

Das «Ja» des Exekutivkomitees war erwartet worden. In den Jahren 2018 bis 2021 werden die Champions-League-Plätze damit folgendermassen verteilt:

Verteilung CL-Plätze

Rang
derzeitAnzahl CL-Plätze
1-4Sp, De, Eng, It
Je 4 Fixplätze
5-6
Fr, Por
Je 2 Fixplätze
7-10Russ, Ukr, Be, Tür
Je 1 Fixplatz
11-55(CH: 12.)
6 Quali-Plätze
Titelverteidiger CL/EL
Je 1 Fixplatz

Die Reformen wurden auf Druck der europäischen Topklubs verabschiedet, die mit der Gründung einer eigenen europaweiten Liga gedroht hatten. Die Gegendrohung der kleinen Ligen, die CL-Daten nicht mehr freizuhalten, nützte nichts.

Weiter entschied die Uefa:

  • 2 CL-Gruppenspiele werden künftig um 19:00 Uhr angepfiffen, 6 Partien um 21:00 Uhr. Alle K.o.-Spiele inklusive Final beginnen um 21:00 Uhr.
  • Alle in der CL-Quali gescheiterten Landesmeister erhalten eine Chance, sich für die Europa League (EL) zu qualifizieren.
  • Die CL tritt Einnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro an die EL ab
  • 10 Millionen Euro werden an die in der CL-Quali gescheiterten Klubs ausgeschüttet.