Constantin: Ein Investment mit Hintergedanken?

Über 1,5 Millionen Franken hat Präsident Christian Constantin ins Tourbillon investiert, um dort mit dem FC Sion die Europa-League-Heimspiele auszutragen. Dies tat er primär für die Fans – aber wohl nicht nur.

Man wolle nahe bei den Fans sein, nennt Christian Constantin den Haupt-Beweggrund für sein Investment ins Tourbillon. Deshalb sei man nicht wie 2006 und 2009 nach Genf ausgewichen. Zudem bestünde noch immer eine Rivalität mit Servette.

Dennoch hat der Sion-Präsident die über 1,5 Millionen Franken, die zur Aufwertung des Stadions nötig waren, wohl nicht bloss aus Goodwill zu den Fans aufgewendet.

Der Wunsch des Präsidenten

Zum einen hat die EL-Gruppenphase schon über 4,5 Millionen in die Klubkasse gespült. Zum anderen habe die UEFA das Tourbillon gleich für 5 Jahre für internationale Spiele freigegeben, so der 58-Jährige. Und vielleicht spielt ja noch ein weiterer Hintergedanke mit: Constantin würde am liebsten das Stadion samt dem umliegenden Land dereinst der Stadt Sion abkaufen. Da schadet dieses Investment sicher auch nicht.