Napoli, Juve und Valencia weiter - Frankfurt mit bitterem Aus

Die in der Europa League engagierten Schweizer erlebten einen höchst unterschiedlichen Abend. Während Eintracht Frankfurt in einem dramatischen Spiel den Coup gegen Porto verpasste, wurden Juventus Turin, Napoli und Valencia ihrer Favoritenrolle gerecht.

Mit seinem Treffer in der 90. Minute machte Gökhan Inler die Sache klar. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schweizer Jubel am Vesuv Mit seinem Treffer in der 90. Minute machte Gökhan Inler die Sache klar. Keystone

Nachdem sich die Bundesliga mit den Kanterniederlagen von Schalke und Leverkusen in der Champions League blamiert hatte, setzte Frankfurt gegen Porto zur Ehrenrettung für den deutschen Fussball an. In einer Partie der dramatischen Wendungen zogen die Hessen früh 2:0 davon, Porto behielt aber beim 3:3 das bessere Ende für sich (Hinspiel 2:2). Für Tranquillo Barnetta und Pirmin Schwegler, die beide durchspielten, ist die EL-Kampagne damit beendet.

Eine für Serie-A-Klubs ungewöhnliche Lust an der Europa League zeigten Juventus Turin und Napoli. Napoli eliminierte Swansea mit 3:1 (Hinspiel 0:0). Gökhan Inler, der wie Valon Behrami durchspielte, markierte kurz vor Schluss den letzten Treffer. Juve (ohne Stephan Lichtsteiner) gewann wie schon im Hinspiel 2:0 gegen Trabzonspor – eine bescheidene Revanche für das Scheitern an Galatasaray in der Champions League.

Valencia liess dem 2:0-Auswärtserfolg bei Dynamo Kiew ein 0:0 im Estadio Mestalla folgen. Philippe Senderos kam zu einem Kurzeinsatz für die Spanier.