Die iranische Nationalmannschaft hat wenige Tage vor dem Start der Endrunde nun auch grünes Licht für die Einreise in die USA erhalten. Dies verkündete der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, am Freitag auf X.
Doch nicht alle frohlocken: Die iranische Agentur Fars meldete, dass «mehr als einem Dutzend Mitgliedern des sportlichen und medizinischen Betreuungsstabs» die Visa verweigert worden seien. Auch Verbandschef Mehdi Taj, ein früherer Kommandant der Revolutionsgarden, ist davon betroffen.
Camp verlegt
Das Turnier beginnt am Donnerstag kommender Woche. Sein erstes WM-Spiel soll der Iran am 15. Juni in den USA gegen Neuseeland bestreiten. Wie Verbandspräsident Mehdi Taj am Dienstag mitteilte, ist am Samstag ein Flug nach Spanien geplant, bevor es von dort aus weiter zum Turnier-Quartier in Tijuana nach Mexiko geht. Ursprünglich hatte die Mannschaft ihr Camp in Tucson/Arizona geplant, dieses wurde dann nach Mexiko verlegt.