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Berührte der Ball ein Kabel? Fifa verneint Spidercam-Kontakt bei England-Tor erneut

Auch einen Tag nach dem Halbfinaleinzug Englands sorgt das Tor zum 1:1 weiter für Aufregung.

Sky-Kamera schwebt über Menschenmenge im Stadion vor blauem Banner mit Stadtname.
Legende: Im Fokus Die Spidercam im Viertelfinal zwischen England und Norwegen. imago images/Nicolo Campo

Es war der Aufreger beim Viertelfinal-Sieg der Engländer gegen Norwegen. Hat der Ball vor dem 1:1 das Kabel der Spidercam berührt? Nein, sagt die Fifa. Der Fussball-Weltverband hat erneut bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer alles rechtens gewesen sein soll.

Die These, dass wackelnde Kamerabilder beweisen könnten, dass der Ball vor dem Treffer das Kabel der Spidercam berührt habe, wies die Fifa zurück. Auf dem Bildmaterial der betreffenden Kamera sei «klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt», sagte die Fifa gegenüber sportschau.de.

«Der Ball fiel gerade herunter»

Die Debatten hatten sich an einer Szene nach einem Abschlag von Norwegens Torwart Orjan Nyland entzündet. Der Ball war bei Englands Anthony Gordon gelandet, dieser hatte dann Jude Bellinghams Treffer zum 1:1 vorbereitet. Norwegens Trainer Stale Solbakken hatte gesagt: «Der Ball fiel gerade herunter direkt vor unserer Bank. Ich selbst habe es nicht gesehen, dass das Kabel berührt wurde, aber unsere Bank reagierte sofort. Es ist eigentlich eine klare Sache.»

Die Fifa bestritt jedoch erneut einen Kontakt zu dem Kamerakabel. Und versicherte auch, der Ball habe trotz der Höhe des Abschlags weiter ein konstantes Signal gesendet. «Das Ballsignal, der ‹Herzschlag› des Balls, war die gesamte Zeit verfügbar», erklärte der Weltverband.

Hätte der Ball das Kabel berührt, hätte Bellinghams Tor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zurückgenommen werden müssen. England gewann die Partie mit 2:1 nach Verlängerung und trifft am Mittwoch im Halbfinal auf Argentinien.

SRF zwei, sportlive, 11.7.2026, 22:30 Uhr ; 

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