Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Die Zeit drängt Callàs Arbeit begann schon während dem Feiern

Den Natispielern kommt die kürzere Pause vor dem Achtelfinal entgegen. Assistenztrainer Davide Callà wäre froh um mehr Vorbereitungszeit.

Es war eine kurze Nacht, die Davide Callà nach dem erfolgreichen Auftritt der Schweizer Nati gegen Algerien verbrachte. Geschlafen habe er nicht viel, aber glücklich aufgestanden sei er schon, bestätigt der Assistent von Murat Yakin am Tag nach dem Achtelfinaleinzug.

Ausruhen konnte sich der 41-Jährige nach dem Erfolg aber nicht. «Es ist ein Balance-Akt. Man sitzt im Büro, ist mega happy über das Weiterkommen und hat gleichzeitig ein Bier auf dem Tisch. Gleichzeitig sollte man aber eine Analyse machen, denn die Zeit drängt. Wir haben nicht mehr sieben oder acht Tage Zeit. Irgendwann muss man dann aber Schlaf finden.»

Wir hatten in der Anfangsphase Mühe, den Gegner unter Druck zu setzen.
Autor: Davide Callà

Callà und sein Team waren auch während der Partie gegen Algerien vielbeschäftigt. Der schwierige Beginn von Granit Xhaka und Co. entging dem Analyse-Team nicht. «Wir hatten in der Anfangsphase Mühe, den Gegner unter Druck zu setzen.» Das Spiel habe aber auch gezeigt, dass die Spieler leiden können.

Reise bleibt erspart

Das Trainerteam sei zum Schluss gekommen, dass die Nati im Mittelfeld mehr Druck erzeugen muss. Dort hätte Algerien nämlich mehr Zugriff gehabt, was taktische Anpassungen auf Seiten der Schweizer erforderte. Im Verlauf der Partie hätte das Drehen der entsprechenden Schrauben seine Wirkung gezeigt.

Weiter geht es für die Schweiz bereits am Dienstagabend (22:00 Uhr Schweizer Zeit) mit dem Achtelfinal wiederum in Vancouver. Den Spielern behagt die kurze Pause eher, sind sie doch im Flow. Callà hätte hingegen nichts dagegen einzuwenden, für die Vorbereitung des kommenden Gegners mehr Zeit zu erhalten.

Allerdings hat die Schweiz gegenüber dem nächsten Kontrahenten einen Pluspunkt. Die Nati hat einen Tag länger Erholung und keine weitere Flugreise vor sich. «Das ist natürlich ein Vorteil, den wollen wir maximal ausnützen», blickt Callà optimistisch voraus.

FIFA WM 2026

SRF zwei, Sportlive, 03.07.26, 04:30 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel