Die beiden Halbfinal-Begegnungen an der WM sind klar. Das Turnier geht ohne die Schweiz, dafür mit den Affichen Frankreich vs. Spanien (am Dienstag in Dallas) sowie England vs. Argentinien (am Mittwoch in Atlanta) in die letzte Woche.
Untenstehend finden Sie in aller Kürze eine Übersicht zur Runde mit den letzten Vier, die in den verbleibenden vier Spielen noch je zweimal zum Einsatz kommen werden (alle Angaben in Schweizer Zeit und sämtliche Spiele sind live bei SRF zu sehen):
1. Halbfinal: Frankreich - Spanien
- Spieldatum: Dienstag, 14. Juli, um 21:00 Uhr
- Spielort: Dallas, USA – Kapazität: 94'000
- Bisheriges WM-Duell: Spanien - Frankreich 1:3 (2006, Achtelfinal)
Es ist ein echter Kracher, den man bereits von der EM 2024 kennt. Schon damals in Deutschland war es die Halbfinal-Affiche. Durchgesetzt haben sich dort die Spanier mit 2:1. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Nations League im Juni 2025 gab es ein regelrechtes Torfestival: ein spektakuläres 5:4 – auch dort hiess der Sieger Spanien. Wollen die Franzosen den 3. WM-Final in Serie erreichen, braucht es nach zuletzt 2 Niederlagen also den 1. Sieg gegen die Spanier seit 2021.
2. Halbfinal: England - Argentinien
- Spieldatum: Mittwoch, 15. Juli, 21:00 Uhr
- Spielort: Atlanta, USA – Kapazität: 75'000
- Bisherige WM-Duelle: Argentinien - England 0:1 (2002, Gruppenphase), Argentinien - England 4:3 n.P. (1998, Achtelfinal), Argentinien - England 2:1 (1986, Viertelfinal), England - Argentinien 1:0 (1966, Viertelfinal), Argentinien - England 1:3 (1962, Gruppenphase)
Der Titelverteidiger hielt sich dank eines 3:1 n. V. im Viertelfinal über die Schweiz im Rennen. England musste für den bereits 6. Vergleich – allerdings den 1. seit 24 Jahren – zwischen den beiden Top-Nationen auf der WM-Bühne ebenfalls eine Zusatzschicht einlegen. Die «Three Lions» führen das Head-to-Head mit 3:2 an. Der 1:0-Erfolg im Wembley-Stadion anno 1966 ist mit besten Erinnerungen verknüpft, resultierte nach dem Erfolg im Viertelfinal doch der bislang einzige WM-Titel. Was können die Südamerikaner dem entgegensetzen? Sie schalteten 1986 England aus – und zwar ebenso im Viertelfinal auf dem Weg zur Krönung.