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Im WM-Spiel gegen Algerien Messis Foul: Wäre ein Platzverweis angebracht gewesen?

Der Argentinier erzielte an der WM 2026 alle 3 Tore beim 3:0 gegen Algerien. Doch hätte er vom Platz fliegen müssen?

Lionel Messi führte Weltmeister Argentinien an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit einem Gala-Auftritt zum Auftaktsieg beim 3:0 gegen Algerien, stellte nebenbei den WM-Torrekord ein – hätte eigentlich aber schon in der ersten Halbzeit vom Platz fliegen können.

In der 31. Minute erwischte Messi Algeriens Kapitän Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade. Da stand es bereits 1:0 durch den ersten Treffer des Superstars (17.), später gelangen ihm zwei weitere Tore (60./76.).

Schiedsrichter Szymon Marciniak beliess es beim Foul bei einer Ermahnung; der Pole verzichtete auch darauf, Gelb zu zeigen.

Bundesliga-Schiedsrichter fordert Rot

Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich meinte etwa bei Magenta-TV: «Für mich ist das eine rote Karte. Er wollte das nicht, ohne Frage, aber das ist kein Grund, keine rote Karte zu geben.»

Der VAR schritt bei der Szene nicht ein. Gemäss Ittrich gebe es «drei Kriterien für übermässige Härte: Chancen, den Ball zu spielen, Trefferbild und Dynamik. Wenn zwei erfüllt sind, kannst du immer eine rote Karte geben, besser sind drei. Hier sind zwei erfüllt. Chancen, den Ball zu spielen, hat er nullkommanull. Das Trefferbild sieht ganz übel aus. Das Einzige, was fehlt, ist die Dynamik. Deswegen hat sich der Videoassistent nicht eingeschaltet.»

Hätte Messi für das Foul die rote Karte sehen müssen? Hier können Sie abstimmen.

SRF zwei, sportlive, 17.06.2026, 2:50 Uhr ; 

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