Wiederholen sich für die Schweizer Nati an der WM 2026 gerade die Ereignisse der Weltmeisterschaft 1994 – damals ebenfalls in den USA ausgetragen? Es gibt verblüffende Gemeinsamkeiten:
- An der WM 1994 trennten sich Georges Bregy, Alain Sutter und Co. im Auftaktspiel gegen die USA 1:1. Was macht die Nati 2026? Richtig, 1:1 gegen Katar.
- Das Tor von Bregy im Auftaktspiel war ein Standard-Treffer per Freistoss. Wie war es 2026? Richtig, das Tor von Embolo gegen Katar war ebenfalls ein ruhender Ball: ein Elfmeter.
- An der WM 1994 gewann die Nati das zweite Gruppenspiel gegen Rumänien mit 4:1. Was glückt ihr 32 Jahre später? Richtig, sie bejubelt erneut ein 4:1, dieses Mal gegen Bosnien-Herzegowina. Beide Gegner beendeten die Partie zu zehnt.
- 1994 gab es bei genanntem 4:1 einen Doppeltorschützen in der Nati: Adrian Knup. Und 2026? Richtig, es gelingt ebenfalls einem Akteur eine Doublette: Johan Manzambi.
- 1994 trug der Doppeltorschütze Knup die Rückennummer 9, und wie ist es 2026? Richtig, Manzambi trägt ebenfalls die Nummer 9.
- Knup spielte während der WM 1994 bei einem Verein in Baden-Württemberg (VfB Stuttgart), ebenso Manzambi 2026 (SC Freiburg).
- Schaut man auf die Klubkarriere der Torschützen vom gestrigen 4:1 und vergleicht diese mit den Torschützen beim 4:1 an der WM 1994, ergeben sich weitere Gemeinsamkeiten: Stéphane Chapuisat und Granit Xhaka wurden einst beide Deutscher Meister. Ruben Vargas und Knup lancierten ihre Karriere beim FC Luzern so richtig und Manzambi und Sutter spiel(t)en beide beim SC Freiburg.
Noch hat die Weltmeisterschaft 2026 erst begonnen, weitere verrückte Gemeinsamkeiten könnten folgen. Gewinnt die Schweiz etwa die Gruppe B, spielt sie in der ersten K.o.-Runde am 2. Juli. Genau wie die Nati im Jahr 1994.
Endstation für die Nati um Bregy, Sutter und Co. bedeutete übrigens im Achtelfinal Spanien. Gewinnen Spanien und die Schweiz an der WM 2026 ihre Gruppen, kann es diese Paarung frühestens im Final geben. Eine weitere Parallele?