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Schiri-Experte zu Sanés 1:0 Amhof: «Diese Entscheidung ist unerklärlich»

Der Führungstreffer Deutschlands gegen Ecuador gibt zu reden. Sascha Amhof vertritt eine klare Meinung.

Leroy Sané und Deutschland im Glück: Der Führungstreffer in der 2. Minute im dritten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador hätte wohl nicht zählen dürfen.

Dem Tor ging ein Foulspiel des Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic voraus, der seinen Gegenspieler Pedro Vite mit hohem Bein im Gesicht traf, als dieser zum Kopfball gehen wollte. Die Unparteiische Tori Penso liess die Szene durchgehen und auch der VAR griff nicht ein.

Wo war der VAR?

SRF-Schiedsrichter-Experte Sascha Amhof vertrat in der Pause des Spiels eine deutliche Meinung: «Es war für mich ein sonnenklares Foul. Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Die Schiedsrichterin hat eine gute Sicht auf die Szene. Sie muss das sehen und entsprechend sanktionieren. Und dann gibt es den VAR: Wo dieser war, ist mir schleierhaft.» Dass es zu dieser Entscheidung kam, sei für ihn «nicht erklärlich».

Der frühere Bundesliga-Referee Patrick Ittrich war gegenüber MagentaTV gleicher Meinung: «Regeltechnisch ist das für mich ein klares Foul. Das Tor hätte nicht zählen dürfen, da lege ich mich fest. Der Kopf ist auch nicht zu tief, der Fuss ist viel zu hoch – und er trifft ihn.»

Dennoch trug sich Sané als zweitschnellster Torschütze in die deutsche WM-Geschichte ein. Er benötigte nur 109 Sekunden für seinen Treffer – schneller war nur Ernst Lehner, der 1934 gegen Österreich in der ersten Minute getroffen hatte. Trotz des frühen Führungstreffers setzte es die erste deutsche Niederlage an der WM 2026 ab – das Nagelsmann-Team unterlag Ecuador noch mit 1:2.

SRF zwei, sportlive, 25.06.2026, 21:20 Uhr ; 

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