Die bekanntesten Stadien der Welt stehen in Rio de Janeiro, London oder Barcelona. Doch die teuerste Sportstätte wurde in Inglewood, einem Vorort von Los Angeles, errichtet. Hier wurde 2016 der erste Spatenstich für das SoFi Stadium gesetzt, das geschätzte 5,5 Milliarden US-Dollar kostete.
Wegen Unwettern verzögerte sich die Eröffnung des Heimstadions der L.A. Rams und Chargers um einige Monate, 2020 war es schliesslich so weit. 2028 werden im SoFi Stadium, das während der WM zum Los-Angeles-Stadion wird, die Fussballspiele und Bogenschiess-Wettbewerbe der Olympischen Spiele stattfinden.
Corona vermiest die Eröffnung
Das ganze Gelände um das Stadion herum umfasst eine Fläche von 29 Hektar. Mehr als 40 Fussballfelder hätten darin Platz. Besonders spektakulär ist neben der Bauweise – das Stadion wurde 30 Meter tief in den Boden «versenkt» – das 100 m lange Videoband über dem Spielfeld.
Bemerkenswert: Zur ersten Partie im Schmuckkästchen kamen keine Zuschauer. Wegen der Corona-Pandemie blieb das Stadion bei der NFL-Partie zwischen den Los Angeles Rams und den Dallas Cowboys im September 2020 leer.
Nur ein halbes Heimspiel
Dies wird am Donnerstag anders sein, wenn die Schweiz in ihrem zweiten Gruppenspiel auf Bosnien-Herzegowina trifft. Heimvorteil wird die Nati auch als offizielle Heimmannschaft vor möglichen 70'000 Fans aber wohl nicht geniessen: Die bosnische Community in den USA ist riesig.
Neben dieser Partie finden in Inglewood insgesamt fünf Gruppenspiele, zwei Sechzehntelfinals und ein Viertelfinal statt: Bereits ausgetragen wurden USA vs. Paraguay und Iran vs. Neuseeland.