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WM 2026: Achtelfinal MEX – ENG Mega-Spektakel im Aztekenstadion: England schaltet Mexiko aus

  • England setzt sich im WM-Achtelfinal in Mexiko-City gegen die Mexikaner mit 3:2 durch.
  • Die Partie hat alles zu bieten, was das Fussballherz begehrt. Jude Bellingham glänzt mit einem Doppelpack.
  • Im Viertelfinal warten auf England die Norweger, welche Rekord-Weltmeister Brasilien ausschalteten.

Wegen eines Unwetters in Mexiko-City war der WM-Achtelfinal zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England um eine Stunde verschoben worden. Und das Warten lohnte sich für die über 80'000 Fans im Aztekenstadion und jene vor den Bildschirmen definitiv. Denn was sich auf dem nassen Rasen auf über 2000 Höhenmetern abspielte, war an Spektakel kaum zu überbieten.

2 Tore innert 99 Sekunden. Eine rote Karte. 2 Elfmeter. Zahlreiche Topchancen und spektakuläre Paraden. Dazu eine elektrisierende Atmosphäre. Das Fazit dieses kaum zu vergessenden Abends in diesem legendären Fussballstadion: England setzt sich gegen Mexiko mit 3:2 durch und zieht zum 3. Mal in Folge in einen WM-Viertelfinal ein. Die Mexikaner verloren im 11. Spiel zum 1. Mal eine WM-Partie im Aztekenstadion.

Blitz-Doppelpack

Doch der Reihe nach. Die Affiche hatte ihre Anlaufzeit gebraucht. Nach einer Viertelstunde scheiterte Raul Jimenez mit einem Flugkopfball an Jordan Pickford, der den Ball in seinem 17. WM-Spiel (geteilter Rekord mit Peter Shilton) gerade noch aus der Ecke fischte. Die Engländer brauchten 26 Minuten für ihren 1. Abschluss.

Wie aus heiterem Himmel lag Thomas Tuchels Team nach 38 Minuten mit 2:0 in Führung. Nach einer Flanke von Bukayo Saka hatte Jude Bellingham erst per Flugkopfball eingenetzt (36.). Kurz nach Wiederanpfiff verloren die Mexikaner nahe des Mittelkreises den Ball, woraufhin England sofort umschaltete. Nach einem Doppelpass von Bellingham mit Harry Kane stand es 2:0.

Mexiko in Schockstarre? Mitnichten! Julian Quinones gelang 4 Minuten später der Anschluss. Nach einem Freistoss landete der Ball via Ezri Konsa direkt auf Quinones' Fuss, der sofort volley abzog und zum 4. Mal bei dieser WM traf. Nach diesem 1:2 schnupperte Mexiko vor der Pause mehrmals am Ausgleich: Doch Jimenez mit einer Direktabnahme (45.+1) und einem Kopfball, den Pickford stark hielt (45.+3), sowie Cesar Montes bei der nachfolgenden Ecke waren nicht erfolgreich.

Elfmeter da, Elfmeter dort

Nach dem Seitenwechsel setzte Nico O'Reilly mit einem Pfostenkracher aus rund 18 Metern das 1. Ausrufezeichen (49.). Nur 3 Minuten später übertrieb es sein Teamkollege Jarrell Quansah mit dem Einsatz. Der Leverkusen-Verteidiger flog nach einem rüden Einsteigen mit gestrecktem Bein vom Platz – Schiedsrichter Alireza Faghani hatte sich die Szene kurz am Bildschirm angeschaut.

England zu zehnt nun also unter Druck? Nicht wirklich. 4 Minuten nach dem Platzverweis wurde Anthony Gordon im Strafraum von Torwart Raul Rangel gefällt – Faghani zeigte sofort auf den Punkt, sein Entscheid wurde nicht mehr revidiert. So nahm Kane Anlauf und verwandelte souverän zum 3:1 (60.) – sein 6. Tor bei diesem Turnier.

5 Minuten später stand der Bayern-Torjäger wieder im Mittelpunkt, jedoch nicht so, wie er sich das gewünscht hatte. Im eigenen Strafraum foulte Kane Brian Gutierrez. Faghani schritt zum Bildschirm und entschied erneut auf Penalty. Diesen verwandelte Jimenez zum 2:3 (69.) – und zum Schlusspunkt. Denn bis auf ein paar Annäherungsversuche gelang Mexiko der Ausgleich nicht mehr.

So geht's weiter

England trifft im Viertelfinal am Samstag, 11. Juli, auf Norwegen. Anstoss im Miami-Stadion ist um 23:00 Uhr Schweizer Zeit.

FIFA WM 2026

SRF zwei, sportlive, 6.7.2026, 1:50 Uhr ; 

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