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WM 2026: Gruppe J «Man of the Match»: Messi beschert Argentinien den nächsten Sieg

  • An der WM 2026 steht Argentinien nach einem nie gefährdeten 2:0 über Österreich in der Gruppe J mit dem Punktemaximum da – und vorzeitig in der K.o.-Phase.
  • Superstar Lionel Messi drückt der wenig mitreissenden Partie in Dallas den Stempel auf – mit zwei unterschiedlichen Geschichten.
  • Der 38-Jährige reisst mit dem 17. WM-Treffer den alleinigen Torrekord an sich – nachdem er kurz nach dem Anpfiff einen Strafstoss vergab.

In der 38. Minute der Gruppe-J-Partie zwischen Argentinien und Österreich wurde bei der 23. WM-Endrunde eine historische Marke aufgestellt. Lionel Messi, vor 6 Tagen beim 3:0 über Algerien als Hattrick-Schütze nicht aufzuhalten, machte sich zum alleinigen Rekord-Goalgetter auf der WM-Bühne. Mit seinem 17. Treffer über einen Zeitraum von 2 Jahrzehnten überflügelte er in Dallas Miroslav Klose, der mit 16 Toren zwischen 2002 und 2014 geglänzt hatte.

Messi brachte seine Farben mit dem nunmehr 4. Turniertreffer gegen ein bis dato standhaftes Austria in Führung. Der Ball hatte ihn von Facundo Medina mittels präziser Hereingabe erreicht und war von Thiago Almada in weiser Voraussicht durchgelassen worden. Aus rund 14 Metern zog «La Pulga», nachdem er sich in den Strafraum geschlichen hatte, direkt und unhaltbar ab.

Der Fehlschuss, der sich nicht rächen sollte

Es war dies Messis Meilenstein mit Anlauf. Denn schon in der 9. Minute hatte die Chance auf das Stück Fussball-Geschichte gewinkt. Der 8-fache Ballon-d'Or-Gewinner setzte aber einen allzu lässig getretenen Foulpenalty neben den Pfosten. Der frühe Strafstoss war erst nach VAR-Intervention verhängt worden. So wurde die Szene, bei der Lautaro Martinez von Stefan Posch und Xaver Schlager zu heftig ins Sandwich genommen worden war, entlarvt.

2 Tage vor seinem 39. Geburtstag erlebte Messi also sämtliche Facetten der Gefühlspalette. Freilich überwiegt die Glückseligkeit. Denn aus dem ersten Pflichtspiel überhaupt zwischen diesen beiden Nationen ging am Ende der Titelverteidiger als Sieger hervor.

Bis zum Schlusspunkt ganz wenig los in der 2. Hälfte

Die «Albiceleste» liess sich in einem Match, der nach rund einer Stunde weitgehend vor sich hinplätscherte, nicht mehr bedrängen. Marcel Sabitzer konnte als Einziger aus der Auswahl von Trainer Ralf Rangnick, die mit einem 4-2-3-1 operierte, den gegnerischen Keeper Emiliano Martinez prüfen. Insgesamt wirkte Österreich im Duell zweier Startsieger kompakt, aber dann eben doch nicht gefährlich genug.

In der 74. Minute scheiterte Argentinien mit seinem bis dato einzigen Torabschluss nach dem Seitenwechsel: Der eingewechselte Nicolas Gonzalez köpfelte am Gehäuse vorbei. Nichtsdestotrotz waren die Südamerikaner souverän genug, um den nächsten «Dreier» ohne Gegentor, gleichbedeutend mit dem Weiterkommen, zu buchen. Und Messi hielt sogar noch einen Schlusspunkt bereit. In der Nachspielzeit schob er die Kugel nach einem Gestocher erneut über die Linie und verzückte prompt mit seinem 18. WM-Tor.

So geht es weiter

Die letzten Gruppenspiele im Pool J (in der Nacht auf Sonntag, je um 04:00 Uhr Schweizer Zeit) markieren gleichzeitig den kompletten Vorrundenabschluss bei der FIFA WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Dabei strebt Argentinien wiederum in Dallas gegen Jordanien nach der makellosen Vorrunde. Österreich hofft, in Kansas City gegen Algerien das Weiterkommen sicherstellen zu können.

FIFA WM 2026

SRF zwei, sportlive, 22.6.2026, 18:30 Uhr ; 

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