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Oberste Regelhüter mit Veto Embolo-Platzverweis nicht regelkonform – SFV fühlt sich bestätigt

Der Platzverweis gegen Breel Embolo im WM-Viertelfinal Schweiz vs. Argentinien hätte nach Ansicht der obersten Regelhüter des Fussballs nicht erfolgen dürfen.

Das Sportportal The Athletic spinnt die angebliche Schwalben-Szene in der 72. Minute weiter. Unter Berufung auf ein neues Rundschreiben des International Football Association Board (IFAB) sei der Platzverweis gegen Breel Embolo nicht gerechtfertigt.

So lief die Szene ab

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Der Schiedsrichter hatte auf dem Rasen zunächst auf Foul am Schweizer Stürmer entschieden und Argentiniens Leandro Paredes verwarnt. Nach der Überprüfung wurde dieser Entscheid rückgängig gemacht, Paredes' gelbe Karte annulliert und Embolo wegen einer Schwalbe mit der zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen.

Der Schweizer kassierte im WM-Viertelfinal gegen Argentinien (1:3 n.V.) nach VAR-Eingriff Gelb-Rot. Laut IFAB sei dieses Vorgehen nicht mit den geltenden Regeln vereinbar. Die sogenannte «Mistaken Identity»-Bestimmung diene ausschliesslich dazu, einen irrtümlich verwarnten oder des Feldes verwiesenen Spieler zu identifizieren.

Hingegen dürfe sie nicht verwendet werden, um einen Entscheid nachträglich von Foul in Schwalbe umzudeuten. Das IFAB hält gemäss The Athletic zwar fest, dass diese Auslegung während der WM teilweise positiv bewertet worden sei. Bis zu einer Überprüfung des VAR-Protokolls wird sie ausgesetzt. Die Uefa und Swiss Football League hatten bereits zuvor angekündigt, die Regel im Sinne der IFAB anzuwenden. Die nun veröffentlichte Klarstellung bestätigt diese Auslegung.

Fussballspieler diskutieren mit einem Schiedsrichter auf dem Spielfeld.
Legende: Neue Entwicklung Breel Embolo hätte in der 72. Minute angeblich doch nicht vom Platz gestellt werden dürfen. KEYSTONE/Peter Klaunzer

So reagiert der SFV

Wie reagiert der Schweizerische Fussballverband auf diese neusten Entwicklungen? SRF hat den SFV um eine Stellungnahme gebeten, woraufhin dieser antwortete: «Das IFAB-Zirkular bestätigt uns in unseren ersten Emotionen während und nach dem Spiel gegen Argentinien. Das tut natürlich weh. Am Ergebnis des Spiels lässt sich aber nichts mehr ändern. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig präzise, einfach verständliche und einheitlich angewendete Spielregeln für den ganzen Fussball sind.»

Diskutieren Sie mit:

Radio SRF3, Bulletin, 28.07.2026, 14:50 Uhr ; 

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