Die Favoriten stehen in den Cup-Achtelfinals

Mit GC, Basel, YB, Aarau und Lausanne haben alle fünf Super-Ligisten den Einzug in die Achtelfinals des Schweizer Cups geschafft. Die Grasshoppers mussten gegen Stade Nyonnais aber arg zittern.

Es lief die 79. Minute, als der Cup-Sechzehntelfinal zwischen den Grasshoppers und Stade Nyonnais neu lanciert wurde. Der Titelverteidiger hatte die Partie gegen den Erstligisten nach einem 0:1-Rückstand und Toren von Toko (34. Minute) und Steven Lang (43.) gedreht.

Bürkis folgenschwerer Aussetzer

Doch dann leistete sich Roman Bürki einen Aussetzer: Der GC-Keeper wehrte einen Angriff Nyons ausserhalb des Strafraums mit den Händen ab und sah die rote Karte. Da die Zürcher schon 3 Mal gewechselt hatten, streifte Toko die Goaliehandschuhe über. Und er wurde gleich ein erstes Mal bezwungen: Javier Henares erzielte mit einem sehenswerten Freistoss den 2:2-Ausgleich.

Vilotic und Abrashi mit Last-Minute-Toren

Als nach torlosen 29 Minuten der Verlängerung schon alles auf einen Penaltykrimi hingedeutet hatte, konnte der Favorit den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen. Eine Minute vor Ende der Verlängerung schoss Milan Vilotic GC in die Achtelfinals, Amir Abrashi traf kurz darauf zum 4:2-Schlussstand.

Basel und YB siegen ebenfalls

Meister Basel steht ebenfalls in den Cup-Achtelfinals. Der FCB setzte sich beim Erstligisten aus Münsingen mit 1:0 durch. Den einzigen Treffer des Spiels erzielte Matias Delgado per Penalty nach 55 Minuten.

Mühe bekundete auch YB, das bei YF Juventus aus der 1. Liga Promotion mit 4:2 gewann. Die Berner kamen erst in der 74. Minute zum 2:2-Ausgleich. Yuya Kubo (84.) und Haris Tabakovic (91.) sicherten dem Team von Uli Forte in der Schlussphase aber den Sieg.

Aarau souverän, Lausanne knapp

Den souveränsten Sieg fuhr der FC Aarau ein. Der Aufsteiger setzte sich gegen Buochs aus der 2. Liga interregional mit 5:1 durch. Innenverteidiger Juan Pablo Garat glänzte mit einem lupenreinen Hattrick (6./7./45. Minute).

Im Leman-Derby behielt Lausanne gegen Absteiger Servette das bessere Ende für sich. Yannis Tafer erzielte nach 30 Minuten vor knapp 4300 Zuschauern den einzigen Treffer des Abends.