Es wurde von Seiten des Verbands zwar nie in Betracht gezogen. Und es habe auch keine offizielle Anfrage von Christian Constantin gegeben. Und doch ist klar: Sions Präsident hätte es mehr als begrüsst, wenn der Videobeweis am Mittwochabend im Cupfight gegen Basel schon zur Verfügung stehen würde.
Noch wird der «Video Assistent Referee» (VAR) ausgiebig getestet. So auch in den Cup-Viertelfinals. Eingeführt wird die neue Technologie in der Super League aber erst auf die kommende Saison hin.
2 Duelle – 2 strittige Szenen
Constantins Sehnsucht nach dem VAR hat Gründe, insbesondere wenn der Gegner Basel heisst. Gegen den FCB habe er immer das Gefühl, dass mit unterschiedlichen Ellen gemessen werde. Als Beispiele führt er die letzten beiden Direktduelle an:
- «Am 15. Dezember im Tourbillon verlieren wir 1:2 gegen einen Gegner, der in der letzten halben Stunde zu zehnt hätte spielen sollen. Ricky van Wolfswinkel hätte wegen einem offensichtlichen Foul die 2. gelbe Karte erhalten müssen.»
- «Letzten Sonntag wurde dieser Penalty gegen meinen Torhüter gepfiffen. Es ist immer die gleiche Leier.»
Tatsächlich waren es zwei umstrittene Entscheidungen, die zu Ungunsten der Walliser gefällt wurden. Das nutzt Constantin, um Druck auf Stephan Klossner, der am Mittwoch die Partie im Tourbillon pfeifen wird, auszuüben.
«Man muss sich immer fragen, ob der Schiedsrichter die gleichen Entscheidungen getroffen hätte, wenn die Szenen auf der Gegenseite stattgefunden hätten», so Constantin. Keine Frage, er kann den Videobeweis kaum erwarten.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 27.02.2019, 07:30 Uhr.
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