Härtetest für Frankreich gegen die Niederlande

Auch die Schweizer Gruppengegner befinden sich in der heissen Phase der WM-Vorbereitung. Frankreich fordert die Niederlande - und übt sich in Understatement. Auch Ecuador und Honduras testen.

Die Franzosen drehten in der Barrage eine 0:2-Auswärtsniederlage und schlugen die Ukraine 3:0 in Paris Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Willensleistung Die Franzosen drehten in der Barrage eine 0:2-Auswärtsniederlage und schlugen die Ukraine 3:0 in Paris. Keystone

Die Favoritenrolle in der WM-Gruppe E sieht Didier Deschamps, Trainer der französischen Nati, bei der Schweiz. Sein Team werde aber den ersten Gruppenplatz anvisieren, «man muss eben ambitioniert sein». Die Schweiz sei «in den letzten Jahren eine der Mannschaften mit den besten Resultaten überhaupt» gewesen, begründet der Weltmeister von 1998 seine etwas überraschende Einschätzung.

Barrage als Initialzündung?

So könnte man annehmen, im Testspiel gegen die Niederlande solle der «Ernstfall Schweiz» simuliert werden. Realistischer ist indes, dass «Les Bleus» vorfühlen wollen, ob in Brasilien der grosse Coup möglich ist. Die spektakuläre Wende in der Barrage gegen die Ukraine (vom 0:2 zum 3:0) solle der Grundstein für das WM-Projekt sein, erklärt Deschamps. Mit dabei ist Franck Ribéry, der den Bayern zuletzt fehlte.

Gegen kleinere Kaliber testen Honduras und Ecuador. Aussenseiter Honduras spielt zuhause gegen Venezuela, Ecuador misst sich in London mit Australien.

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Frankreich - Ukraine: Die Tore beim 3:0 in Paris

0:25 min, vom 19.11.2013