Ironie? Im Wembley kommt der Videobeweis zum Einsatz

Am Freitag steigt im Londoner Wembley-Stadion das Freundschaftsspiel zwischen England und Deutschland. Beim Klassiker wird erstmals der Videobeweis angewandt.

Das leere Wembley-Stadion. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Premiere Im Wembley kommt erstmals der Videobeweis zum Einsatz. Reuters

Erstmals bei einem offiziellen Spiel im Vereinigten Königreich kommt der Videobeweis zum Einsatz. Ausgerechnet im Wembley. Und ausgerechnet beim Spiel England gegen Deutschland.

Über 51 Jahre ist es mittlerweile her, als Geoff Hurst das legendäre «Wembley-Tor» erzielte. Im WM-Final schoss er in der Verlängerung das vorentscheidende 3:2 – der Ball prallte von der Latte aber wohl auf und nicht vollständig hinter die Linie.

Neben der Torlinientechnologie, die die Premier League 2013 als erste europäische Liga eingesetzt hat, kommt nun also ein weiteres technisches Hilfsmittel dazu. Der Schiedsrichter kann sich strittige Szenen demnach auf einem TV-Schirm am Rande des Platzes zusammen mit dem Video-Assistenten noch einmal ansehen.

Seit 1975 ungeschlagen

Mittlerweile hat Deutschland gute Erinnerungen ans Wembley: Die letzten 6 Begegnungen konnte die DFB-Auswahl allesamt gewinnen. Die letzte Niederlage im Wembley-Stadion gegen die «Three Lions» stammt aus dem Jahr 1975.

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Das Phänomen «Wembley-Tor»

1:42 min, vom 28.7.2016