Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweizer Nationalmannschaft Schweizer Viertelfinal-Traum platzt im Penaltyschiessen

Für die Schweizer Nationalmannschaft ist die EURO in Frankreich vorbei. Das Team von Vladimir Petkovic unterliegt Polen im Achtelfinal in Saint-Etienne 4:5 nach Penaltyschiessen. Nach der Verlängerung stand es 1:1.

  • Neben den Pfosten: Granit Xhaka trifft im Penaltyschiessen als einziger der zehn angetretenen Spieler nicht
  • Mit einem Traumtor: Xherdan Shaqiri bringt die Nati mit einer «Bicicletta» zurück ins Spiel
  • Im Pech: Auch im 4. Anlauf (nach 1994, 2006 und 2014) kann die Schweiz kein K.o.-Spiel gewinnen
Legende: Video Weltklasse: Shaqiris «Bicicletta» zum Ausgleich abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus UEFA Euro 2016 vom 25.06.2016.

In der 82. Minute brachte Xherdan Shaqiri die Hoffnung bei den zahlreich angereisten Schweizer Fans in Saint-Etienne zurück: Ein Prellball landete beim Stoke-Söldner, dieser traf aus 16 Metern mit einer wunderbaren «Bicicletta» zum 1:1-Ausgleich. Dies war das erste Gegentor für Polen im 4. EM-Spiel – und es war eines, das sich Vladimir Petkovics Team verdient hatte.

Kurz zuvor hatte Keeper Lukasz Fabianski einen Freistoss von Ricardo Rodriguez pariert (73.), dann traf Haris Seferovic nur die Latte (78.). Das 1:1 war auch der Lohn für eine deutliche Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit, nachdem Polen zuvor gefährlicher gewesen war. In der 39. Minute schloss Jakub Blaszczykowski einen Konter mit dem 1:0 ab.

Legende: Video Bitter: Xhaka verschiesst abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus UEFA Euro 2016 vom 25.06.2016.

Xhaka im Pech

Auch in der Verlängerung blieb die Schweiz tonangebend, von Polen kam herzlich wenig. Alleine Eren Derdiyok kam zu zwei Grosschancen, scheiterte aber beide Male am gross aufspielenden Fabianski (113./118.). Trotz deutlicher Überlegenheit verpasste die Schweiz den 2. Treffer – und wurde im Penaltyschiessen dafür bestraft.

Granit Xhaka lief als zweiter Schweizer an und setzte den Ball neben das Tor. Alle anderen Schützen verwerteten ihre Versuche. Für die Schweiz trafen Stephan Lichtsteiner, Shaqiri, Fabian Schär und Rodriguez souverän. Bei den Polen liefen Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik, Blaszczykowski und Grzegorz Krychowiak erfolgreich an.

Vierte Niederlage im vierten K.o.-Spiel

Statt den ersten Einzug in den Viertelfinal einer EM oder WM seit 78 Jahren zu feiern, muss Petkovics Equipe eine weitere herbe Niederlage in einem K.o.-Spiel (nach 1994, 2006 und 2014) verdauen. Vor 10 Jahren war man im WM-Achtelfinal im Penaltyschiessen an der Ukraine gescheitert.

Während die Schweiz die Koffer packen muss, geht die EM-Reise für Polen weiter. Gegner im Viertelfinal am Donnerstag in Marseille wird Portugal sein, das Kroatien 1:0 besiegte.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung EURO

188 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Wernet deuber, Altendorf
    ...nur noch spieler, trainer nominieren, welche singen können, solche mit herzblut...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Paulo Mino, 4500
      ...nur noch Kommentare veröffentlichen, welche auch nur ein klitzekleines bisschen Sinn haben, solche mit Sachverstand. Gruss an Möchtegern-Richtiger-Schweizer, der nicht einmal im Stande ist, seinen EIGENEN Namen richtig zu schreiben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gysler A, VD
    Sicher war das das beste Spiel der Nati,aber trotzdem,lakonischer Kommentar:wer keine Tore schiesst,kommt nicht weiter! 4 Vorbereitungsspiele: 2 geschossene Tore (+Eigentor von Moldawien), 3 Gruppenspiele: 2 Tore, 1/8-Final 1 Tor. Und nach jedem der obg.Spiele das gleiche Blabla:im nächsten Spiel schiessen wir die Tore, im nächsten Match machen wir's besser,etc. Fakt ist,die Nati war nicht rechtzeitig genug bereit. NB:die Polen-Spieler haben das Penalty-Schiessen SEHR lange geübt und die Nati?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Hüppin, Wangen SZ
    Nach der EM ist vor der WM-Qualifikation: Auch wenn das Aus der Schweiz bitter ist, ist die EM ja noch nicht vorbei. Vielmehr sind mit Portugal und Ungarn zwei Mannschaften noch dabei, denen die Schweiz in der nächsten WM-Quali begegnet. Ich denke mal, dass Ungarn vom Kaliber her mit Polen zu vergleichen sein könnte und Portugal im Normalfall vielleicht etwa in ähnlichen Gefilden wie Frankreich sein dürfte. Also jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es geht weiter!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen