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Schweizer Nationalmannschaft Von «Chancentod» bis «Hammer-Törli»

Die Presse-Stimmen zum 2. Auftritt der Schweizer Nati an der EURO.

Das 1:1 gegen Rumänien war ein durchzogenes Spiel. Zwar zeigte das Schweizer Team die vom Coach geforderte Leistungssteigerung. Am Ende resultierte trotz spielerischer Überlegenheit dennoch «nur» ein Punkt.

Mindestens genau so durchzogen zeigt sich die Medienlandschaft in ihrer Berichterstattung über das Spiel. Eines ist jedoch allen Stimmen gemein: Die Achtelfinals sind zum Greifen nah, doch die Chancenauswertung muss verbessert werden.

Auszüge aus den Schweizer Medien:

  • «Sie hatten die Chance und vergaben sie. Sie waren besser und gewannen doch nicht», resümiert der Tages-Anzeiger etwas konsterniert. Eine «richtige Grundhaltung» sei aber zu erkennen gewesen.
  • «Der Aufwand war enorm, der Ertrag blieb ärgerlicherweise bescheiden. Das ist nicht nur Pech», analysiert der Blick. Schuldige sind in Form von Haris Seferovic und Xherdan Shaqiri schnell gefunden. «Selbst eine Verschnaufpause für den formschwachen Shaqiri müsste ein Thema sein.»
  • Die NZZ gewann dem Schweizer Spiel mehr Positives ab und erinnerte an den «schönsten Moment des Spiels» als Admir Mehmedi den Ball mit einer nicht weniger als «künstlerischen Bewegung» ins Tor beförderte.
  • «Der Auftritt war nicht wie erhofft gross, aber zunächst sehr gut, dann vorübergehend selbst verschuldet vor allem zwiespältig, und in der Schlussphase zumindest von der Leidenschaft beseelt, nach dem Comeback den kompletten Umschwung doch noch zu erzwingen.» – Ein Spiel, ein Satz, dachte sich wohl 20 Minuten.
  • «Das erste Mal ein echtes Team», lautet die Überschrift der Analyse von der Basler Fussball-Legende Karli Odermatt in der BaZ. Die Nati habe sich «gegen die Pleite gestemmt und einen Match gezeigt, in dem jeder für den anderen weite Wege auf sich genommen hat.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO

3 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Hubmann, Wetzikon
    Weiss nicht, wieso jetzt alle Medienschaffenden auf Lichtsteiner herumhacken. Selbstverständlich war es Penalty und er hat ihn verschuldet, aber sonst gab es Spieler, die übers gesamte Spiel gesehen, schwächer waren: Seferovic versiebte wieder gute Chancen, Shaqiri war sackschwach, dem gelang gar nichts und Djourou war auch wieder ein Unsicherheitsfaktor, verschuldete fast ein Eigentor. Habe das Spiel auf der ARD gesehen und der Kommentator war hellauf begeistert, da das Spiel hin- und herging.
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    1. Antwort von Matthias müller, Rothenburg
      Wenn Djourou da nicht eingegriffen hätte, wäre es 2:0 gestanden! War gestern von ihm eines der besten Nati-Spiele überhaupt. Und bei Lichtsteiner eines der schwächsten, das er je gezeigt hat. Shaqiri hat einfach offensiv nicht viel gezeigt, abr defensiv hat er seine Arbeit definitiv erledigt!
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    2. Antwort von Ernesto Mobili, Faido
      Muss Herrn Müller in allen Belangen zustimmen. Mit Djourou in dieser Verfassung (ebenso Schär) könnte die Schweiz an der EURO 2016 tatsächlich noch einiges erreichen. Wenn Shaqiri noch ein paar Prozent draufpackt und vorne ein Stürmer aufgestellt wird, der auch trifft (wieso nicht Derdiyok gg. FRA eine Chance geben?), kommt es gut!
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