Deutschland auf WM-Kurs - England kommt nicht vom Fleck

Deutschland ist seiner Favoritenrolle in der WM-Qualifikationsgruppe C auch beim Auswärtsspiel gegen die Färöer gerecht geworden. Ohne zu glänzen siegte das Team von Joachim Löw auf den «Schafsinseln» mit 3:0. England kam in der Ukraine nur zu einem torlosen Remis.

Deutschland-Trainer Joachim Löw. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: WM-Ticket schon fast gelöst Deutschland-Trainer Joachim Löw. Keystone

Deutschland setzte sich dank Treffern von Per Mertesacker, Mesut Özil und Thomas Müller problemlos gegen die Färöer durch. Da Schweden aber in Kasachstan ebenfalls gewann, müssen sich die «Adler» noch gedulden, ehe die Qualifikation für die WM-Endrunde definitiv feststeht.

5 Punkte beträgt der Vorsprung der Deutschen auf «Tre Kronor» 2 Runden vor Schluss. Zum Abschluss der WM-Quali kommt es am 15. Oktober in Schweden noch zum Direktduell der beiden Teams. Österreich wahrte derweil dank eines 1:0-Heimsiegs gegen Irland die Chance auf den Barrage-Platz.

England muss weiter zittern

In der Gruppe H verpasste es England, sich an der Tabellenspitze abzusetzen. Nach der Nullnummer in Kiew beträgt der Vorsprung auf die Ukraine und das spielfreie Montenegro nur gerade ein Zähler.

Frankreich mit später Wende

Bis zur 64. Minute lag Frankreich gegen Weissrussland mit 1:2 im Hintertreffen, ehe Franck Ribéry, Samir Nasri und Paul Pogba die Partie innert 12 Minuten doch noch zugunsten der Gäste wenden konnten. Damit schlossen die Franzosen in der Gruppe I punktemässig wieder zu den spielfreien Spaniern auf, haben aber eine Partie mehr als die Iberer absolviert.

Bosnien siegt dank Hajrovic

In der Gruppe G darf Bosnien-Herzegowina weiter von der direkten WM-Qualifikation träumen. Die Osteuropäer setzten sich in der Slowakei mit 2:1 durch und führen die Tabelle punktgleich mit Griechenland an. Den 2. Treffer der Gäste erzielte GC-Mittelfeldspieler Izet Hajrovic, nachdem er nicht einmal 2 Minuten zuvor eingewechselt worden war.