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WM-Qualifikation Frankreich mit dem Rücken zur Wand

Erstmals seit 20 Jahren droht die französische Nationalmannschaft eine WM zu verpassen. Nach dem 0:2 im Barrage-Hinspiel wollen «Les Bleus» gegen die Ukraine die Wende mit «Siegeswut» herbeiführen.

Legende: Video WM-Barrage-Rückspiele: Die Ausgangslagen abspielen. Laufzeit 01:08 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.11.2013.

Vor dem Barrage-Rückspiel am Dienstag in Paris hat die französische Öffentlichkeit eine WM-Teilnahme ihres Nationalteams schon praktisch abgeschrieben.

«Bereit zu sterben»

Nicht so das Team: «Wir werden Siegeswut haben», verkündete Spielmacher Mathieu Valbuena. Stürmer Olivier Giroud ergänzte martialisch: «Wir sind bereit, auf dem Platz zu sterben, um die Leute stolz zu machen.» Den Schützlingen von Coach Didier Deschamps ist bewusst, dass gegen die defensiv sattelfesten Ukrainer (nur 4 Gegentore in bisher 11 Quali-Spielen) nur ein Sturmlauf hilft.

Vor dem WM-Out stand Frankreich schon vor 4 Jahren. In der Barrage gegen Irland half damals nur Betrug: Thierry Henry leitete das entscheidende Tor mit der Hand ein.

Out mit Folgen

Ein Out wäre für die «Equipe tricolore» in mehrfacher Hinsicht fatal: Verpasste WM, angekündigter Deschamps-Rücktritt sowie eine auf zweieinhalb Jahre ausgedehnte Zeitspanne ohne einen einzigen Ernstkampf vor der Heim-EM 2016.

8 Kommentare

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  • Kommentar von rdg, goldau
    Eine Schande das sich die CH qualifiziert hat. Wenn man bedenkt das sie in der leichtesten Gruppe mit Mühe noch erste wurden. In jeder anderen Gruppe wären sie ausgeschieden. Viele kritisierten den Modus. Es kann nicht sein das hochkarätige Manschaften wie Portugal Schweden Frankreich ectr. in die Barrage müseen . Diese sind 3 Klassen besser als die CH.
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  • Kommentar von Simon, Bern
    @Fussballexperte Richtig, FRA war beim Stande von 0-1 auch nicht qualifiziert. Wäre es so geblieben, hätte es eine Verlängerung gegeben. Von "vor dem WM-Out" und "nur dank Betrug", wie im Text oben steht, kann jedoch nicht die Rede sein. Und wenn wir schon ganz präzis sein wollen: das Tor selbst von Gallas war ja völlig korrekt (keine Hand Gottes...) sondern die Entstehung war es nicht. Klar war es ein wichtiges Spiel. Nur, wieviele Tore sind schon z.B. durch ein vorangehendes Foul entstanden?
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  • Kommentar von Simon, Bern
    Sie suggerieren, dass ohne dieses irreguläre Tor nicht Frankreich, sondern Irland an die WM gefahren wäre. Die Faktenlage ist aber anders: Irland war in der Barrage über beide Spiele hinweg gesehen zu keinem Zeitpunkt qualifiziert. Es ist reine Spekulation, wer von beiden sich in den 90 Minuten (oder in einer allfälligen Verlängerung oder einem Penaltyschiessen) qualifiziert hätte.
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    1. Antwort von Lukas Huber, Mülhauserstrasse 162
      Fakt ist, dass, wenn sich die FIFA an ihre Reglemente gehalten hätte, Frankreich nie an die WM gefahren wäre! Wie vereinbaren die hohen Herren das mit ihrer teuren Werbekampagne mit dem FairPlay????
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    2. Antwort von M. Wyrsch, Luzern
      Herr Huber Die FIFA hat sich an die Regel gehalten! Es handelt sich hier um einen Tatsachenentscheid des Schiedsrichters, demzufolge kein Regelverstoss! Ihre Aussage ist, wie schon von Her Simon erwähnt, spekulativ. Da könnte man zum Beispiel auch behaupten, England, wäre 1966 nicht Weltmeister geworden, wenn der Schiedsrichter das Tor zum 3:2 nicht anerkannt hätte.
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    3. Antwort von Fussballexperte, Basel
      Meine Herren, Fakt ist, dass es ein irreguläres Tor gewesen ist. Jedoch hat es gezählt - aufgrund der Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Ich gebe Herrn Huber dahingehend Recht, dass dies ein untragbarer Entscheid war angesichts der hohen Bedeutung dieses Spiels. Fakt ist auch, dass die FIFA typischerweise nichts unternommen hat, würde sich eine solche Situation wiederholen. Herr Simon FRA war jedoch bis zum Ausgleichstor auch nicht qualifiziert, es stand zur Zeit des Tores 1:0 für Irland;-)
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    4. Antwort von Simon, Bern
      Oder an der letzten WM beim Achtelfinal Deutschland-England, hat Goalie Neuer beim vermeintlichen 2-2 Ausgleich durch Lampard, als der Ball klar hinter der Linie aufprallte, bewusst einfach weitergespielt, als ob nichts gewesen wäre und das später ja auch noch zugegeben. War das fair? Hätte die FIFA Deutschland ausschliessen müssen? Wäre beim Stande von 2-2 stattdessen England weitergekommen?
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    5. Antwort von M. Wyrsch, Luzern
      An den "Fussballexperte" Ihre Aussage steht im Widerspruch zu Ihrem selbsternannten Namen! Noch einmal: Es handelt sich hier um einen Tatsachenentscheid des Schiedsrichters. Ein solcher kann nicht angefochten werden. Das ist nicht auf meinem "Mist gewachsen", sondern das sind die Regeln! Das sollten Sie eigentlich als "Fussballexperte" wissen!
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