- Melissa Jefferson-Wooden baut ihre Siegesserie über 100 m beim Diamond-League-Meeting in Eugene aus.
- Über die halbe Bahnrunde verblüfft bei den Männern der 18-jährige Lokalmatador Tate Taylor.
- Im Hürden-Sprint der Männer avanciert der US-Amerikaner Jamal Britt zum fünftschnellsten Mann der Geschichte.
100 m Frauen: Jefferson-Wooden streckt sich zum Sieg
Im stark besetzten Sprinterinnen-Feld baute Melissa Jefferson-Wooden ihre Siegesserie über 100 Meter haarscharf aus. Die 25-jährige US-Amerikanerin, die über diese Distanz seit den Olympischen Spielen in Paris 2024 ungeschlagen ist, siegte in einem Fotofinish in 10,78 Sekunden eine Hundertstel vor Landsfrau Sha'Carri Richardson. Lediglich eine weitere Hundertstel dahinter sicherte sich Adaejah Hodge von den britischen Jungferninseln Rang 3.
200 m Männer: Taylor lässt Tebogo alt aussehen
Auch im Sprint der Männer durften die Fans in Eugene am US-amerikanischen Nationalfeiertag über einen Sieg eines Lokalmatadors jubeln. Der erst 18-jährige Tate Taylor legte über die halbe Bahnrunde einen Blitzstart hin und liess die Konkurrenz überraschenderweise nicht mehr heran. In 19,75 Sekunden senkte der US-Juniorenmeister seine persönliche Bestzeit trotz Gegenwind um satte 19 Hundertstel. Der botswanische Topfavorit Letsile Tebogo hatte in 19,93 Sekunden das Nachsehen. Makanakaishe Charamba aus Zimbabwe (20,11 s) komplettierte das Podest.
110 m Hürden Männer: Britt mit nächstem Ausrufezeichen
Im Hürdensprint ging der Sieg an den formstarken US-Amerikaner Jamal Britt. Der 27-Jährige stellte in 12,86 Sekunden nicht nur eine neue persönliche Bestmarke und einen Meeting-Rekord auf, sondern ist jetzt auch der fünftschnellste Mann der Geschichte. In seinem bereits 17. Rennen der Saison siegte er 5 Hundertstel vor seinem Landsmann und Neo-Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp und deren 15 vor dem Jamaikaner Demario Prince.
100 m Männer: Ajayi hält den Weltmeister in Schach
Im schnellsten Rennen des Tages behauptete der nigerianische Shootingstar Kayinsola Ajayi seine starke Form und gewann den Wettkampf, der ausserhalb der Diamond-League-Serie ausgetragen wurde. Der 21-jährige College-Meister egalisierte in 9,84 Sekunden seinen Landesrekord und verwies Weltmeister Oblique Seville (JAM) um 5 Hundertstel auf Rang 2. Dahinter blieben auch die US-Amerikaner Christian Coleman (9,95 s) und Kenneth Bednarek (9,96 s) unter der 10-Sekunden-Marke.