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Ohne Chance über 5000 m Kein 3. Schweizer Rekord für Lobalu in Oslo

  • Dominic Lobalu läuft in der Diamond League in Oslo über 5000 m nur auf Platz 13.
  • In enttäuschenden 13:08,78 Minuten verpasst der Schweizer sogar die EM-Limite.
  • Timothé Mumenthaler, der 2. Schweizer in Norwegen, läuft über 200 m auf Rang 5.

In die Region seines Schweizer Rekords (12:50,87) wollte Dominic Lobalu in Oslo laufen und in der norwegischen Hauptstadt zum 3. Mal nach 2024 und 2025 eine neue nationale Bestleistung über 5000 m aufstellen. Daraus wurde nichts. Der 27-Jährige musste die Spitze schon früh ziehen lassen und kam in enttäuschenden 13:08,78 Minuten nur auf Position 13 ins Ziel. Lobalu verpasste sogar die EM-Limite.

Im Ziel zeigte sich der 10'000-m-Europameister von 2024 ratlos. «Ich weiss nicht, was verkehrt lief. Meine Beine fühlten sich eigentlich gut an und trotzdem ging nicht mehr», sagte Lobalu im SRF-Interview. «Ich kann es mir nicht erklären, schliesslich habe ich sehr gut trainiert.» Auf die Siegerzeit des Äthiopiers Addisu Yihune, der in 12:47,62 Minuten eine neue Jahresweltbestzeit (JWB) aufstellte, fehlten Lobalu über 20 Sekunden.

Mumenthaler läuft 20,58 Sekunden

Nach seinem Fehlstart und der daraus resultierenden Disqualifikation in Stockholm konnte sich Timothé Mumenthaler drei Tage später über 200 m rehabilitieren. Der Europameister von 2024 stellte in 20,58 Sekunden eine persönliche Saisonbestleistung auf. Dies reichte zu Rang 5. «Das Rennen war ok. Die ersten 100 m waren besser als der Rest», sagte der 23-Jährige. Den Sieg sicherte sich Letsile Tebogo aus Botswana in 19,84 Sekunden.

Jahresweltbestleistung auch über 800 m und 3000 m

Einen packenden Endspurt bekamen die Zuschauer in Oslo über 800 m der Männer zu sehen. Dabei setzte sich der Amerikaner Cooper Lutkenhaus hauchdünn mit 0,01 Sekunden Vorsprung vor Olympiasieger und Weltmeister Emmanuel Wanyonyi (KEN) durch. Die 1:42,08 Minuten bedeuten für Lutkenhaus persönliche Bestzeit. Zudem stellte der erst 17-jährige Hallenweltmeister über diese Distanz eine JWB auf.

Im 3000-m-Rennen der Frauen gingen die Plätze 1 bis 4 allesamt nach Äthiopien. Die schnellste Zeit lief Freweyni Hailu in 8:24,22 Minuten. Damit stellte auch die 25-Jährige eine JWB auf.

Brotschi und Roland für Schweiz startberechtigt

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Die 400-m-Läufer Haydn Brotschi und Mélanie Roland sind ab sofort international für die Schweiz startberechtigt, wie Swiss Athletics mitteilte.

Brotschi ist ein amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger und lief die 400 m Mitte Mai in 45,20 Sekunden. Damit erfüllte er die Limite für die EM in Birmingham im August.

Die französisch-schweizerische Doppelbürgerin Roland ist in dieser Saison mit 52,15 Sekunden die schnellste Schweizerin über 400 m.

Olympiasiegerin Julien Alfred aus St. Lucia gewann den Wettkampf über 100 m in starken 10,76 Sekunden. Das Rennen wurde allerdings von starkem Rückenwind von 3,2 m/s begünstigt.

Warholm von dos Santos geschlagen

Zum Abschluss des Meetings lieferten sich Lokalmatador Karsten Warholm und Alison dos Santos ein spannendes Duell über 400 m Hürden. Dabei setzte sich der Saisondominator aus Brasilien klar in 46,89 Sekunden durch. Der dreifache Weltmeister und Tokio-Olympiasieger Warholm musste mit 51 Hundertsteln Rückstand mit Platz 2 vorliebnehmen.

SRF zwei, sportlive, 10.6.26, 20:00 Uhr ; 

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