Nachdem die Schweizer Männer beim Heimturnier im Saanenland bereits die Segel streichen mussten, sind die einheimischen Frauen auf Kurs – beziehungsweise meldeten sich zurück. Im Vergleich zu den durchzogenen Auftritten am Vortag mit lauter Niederlagen resultierten am Freitag in Gstaad für alle 3 Duos wichtige Siege.
Weiter geht es nun im Gleichschritt und, was mit Blick auf die Energiereserven von Bedeutung ist, ohne Zusatzschlaufe in den Achtelfinals. Sie sind dann am Samstagmorgen angesetzt.
Mäder/Kernen zeigen Biss
Unter besonderem Druck standen Joana Mäder und Leona Kernen, die nach 2 Niederlagen in der Pool-Phase die Reissleine ziehen konnten. Mit einem 2:1-Erfolg über die österreichischen Schwestern Dorina/Ronja Klinger qualifizierten sie sich direkt für den Achtelfinal. Beim 31:29, 13:21, 15:10 wurde die neu formierte Paarung einem besonderen Härtetest unterzogen.
Etwas mehr Spielraum hatten Nina Brunner/Tanja Hüberli sowie das Berner Schwesternpaar Anouk und Zoé Vergé-Dépré, die je zum Auftakt im Berner Oberland am Mittwoch schon einen Sieg hatten verbuchen können. Sie unterstrichen ihre Ambitionen für den weiteren Turnierverlauf beide mit einem überzeugenden 2:0-Sieg.