Woods stimmt Deal mit Staatsanwaltschaft zu

Der ehemalige Golf-Superstar Tiger Woods strebt im Verfahren wegen Autofahrens unter Drogeneinfluss einen Vergleich mit der Anklage an. Dem 41-Jährigen blüht ein umfangreiches Wiedergutmachungs-Programm.

Tiger Woods Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tiger Woods bei seiner Festnahme vor zwei Monaten. Reuters

Woods, der bei der Anhörung in Palm Beach durch einen Anwalt vertreten wurde, plädierte im Hauptanklagepunkt «Autofahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss» auf «nicht schuldig». Er stimmte aber einer Vereinbarung zu, welche einen Schuldspruch wegen «rücksichtlosem Autofahren» vorsieht, wie es von Seiten der Staatsanwaltschaft hiess. Woods' Vertreter äusserte sich nicht.

Ausserdem würde er zur Teilnahme an einem Wiedergutmachung-Programm verpflichtet. Es umfasst:

  • Ein Jahr Bewährung
  • Eine 250-Dollar-Strafe
  • Die Übernahme der Verfahrenskosten
  • 50 Stunden gemeinnütziger Dienst
  • Besuch von Kursen zur Vermeidung von Fahrens unter Drogeneinfluss
  • Besuch eines Workshops, in dem Unfallopfer von ihrem Leiden erzählen

Woods war Ende Mai von Polizisten nahe seines Hauses in Florida am Steuer seines Wagens in fahruntüchtigem und verwirrtem Zustand aufgegriffen worden.