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Erfolgreiche Bundesliga-Saison Felix Aellen: Aufsteiger beim Nicht-Absteiger

Der Berner Felix Aellen hat in seiner ersten Bundesliga massgeblich zum Liga-Erhalt des ThSV Eisenach beigetragen.

Mit Partien in Flensburg (Donnerstag) und zuhause gegen Hamburg (Sonntag) geht für Nati-Spieler Felix Aellen diese Woche seine erste Bundesliga-Saison zu Ende – «eine erfolgreiche Saison», wie der Berner Oberländer betont. Denn das primäre Ziel, den Ligaerhalt, schafften Aellen und sein Klub ThSV Eisenach souverän.

«Wir starteten mit einem sehr jungen Kader in die Saison, viele bestritten ihre erste Spielzeit in der Bundesliga. Wir wurden als Abstiegskandidat Nummer 1 betrachtet», erinnert sich der Rückraumspieler. «Aber wir holten regelmässig Punkte und mussten den Abstieg nicht allzu lange fürchten.»

Tormaschine

21 Punkte (8 Siege, 5 Remis) stehen bei den Thüringern nach 32 Partien zu Buche. 178 der bislang 921 Treffer seines Teams – fast 20 Prozent – erzielte Aellen. Damit ist er derzeit ligaweit der elftbeste Torschütze. «Ich erhielt mehr Spielzeit als erwartet», nennt der 40-fache Internationale als einen der Gründe.

Die Kehrseite: Aellen führt auch die Rangliste bei den technischen Fehlern an. «Das war in dieser Saison eine Schwachstelle», gibt der ehemalige Spieler des BSV Bern Muri zu. «Mein Ziel ist es, diese Fehler auf ein Minimum reduzieren.» Er sei ja auch in diese Liga gekommen, «um extrem viel zu lernen».

«Vorerst auf dem Boden bleiben»

Die Anforderungen in der Bundesliga seien hoch, sagt Aellen. «Du musst an jedem Spieltag auf Top-Niveau sein, sonst erhältst du vom Gegner einen Denkzettel verpasst.» Auch der Druck von aussen sei auf einem ganz anderen Level als in der Schweiz.

Aellens Leistungen haben die Aufmerksamkeit anderer Klubs geweckt, doch der Shootingstar geht die Sache langsam an. «In einem Top-Klub und in der Champions League zu spielen, ist zwar mein langfristiges Ziel. Aber nach erst einem Jahr Bundesliga darf man noch etwas auf dem Boden bleiben.»

In Eisenach hat Aellen einen Vertrag bis 2028. Wenn er auf die «kurzlebige Kaderplanung» hinweist und anfügt, dass er «Saison für Saison» nimmt, scheint ein früherer Wechsel aber nicht ganz ausgeschlossen.

SRF zwei, Sportflash, 03.06.2026 21:50 Uhr ; 

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