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Nordische Ski-WM Kraft bejubelt Gold, Ammann erfreut mit Olympiazusage

Der Weltmeister auf der grossen Sprunganlage in Lahti kommt aus Österreich. Aus dem Schweizer Team zeigte einzig Simon Ammann eine gute Leistung – und sorgte für Vorfreude auf 2018.

Legende: Video Krafts Sprung ist Gold wert abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus sportlive vom 02.03.2017.
  • Kraft: Der Österreicher krönt sich zum zweiten Mal in Lahti.
  • Ammann: Der Schweizer wird 14. und erfreut mit seiner Olympiazusage.
  • Zyla: Der Pole zeigt den Sprung des Abends.

Nach Gold auf der Normalschanze und Silber in der Mixed-Konkurrenz hat Stefan Kraft nun auch auf der Grossschanze reüssiert. Der Österreicher verwies Andreas Wellinger (De) auf den Silber- und Piotr Zyla (Pol) auf den Bronzerang.

Kraft und die starken Nerven

Bereits nach dem ersten Durchgang lag Kraft mit 127,5 Metern in Führung. Es war indes eine denkbar knappe Geschichte: Die ersten 5 trennten lediglich 3 Punkte. In der Entscheidung behielt der 3-fache Saisonsieger die Nerven und siegte – primär dank ausgezeichneter Haltungsnoten. Schliesslich entschieden 1,3 Punkte zugunsten Krafts. Die beste Vorstellung im Finaldurchgang gelang jedoch Zyla, der sich mit der Tageshöchstweite (131 m) vom 6. auf den 3. Rang katapultierte.

Die Sprungrichter sehen meinen Namen und bewerten tief.
Autor: Simon Ammann
Legende: Video Ammann: «Und dann fängt der Ski an zu drücken» abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus sportlive vom 02.03.2017.

Gute Landung, schlechte Landung

Aus Schweizer Sicht wusste einzig Altmeister Simon Ammann zu überzeugen. Der Toggenburger holte sich mit Weiten von 122,5 bzw. 125,5 Metern den 14. Rang. Beim ersten Sprung konnte der 35-Jährige bei der Landung für einmal mithalten. Doch bereits beim 2. Versuch offenbarten sich «Simis» Probleme: Ein «Kacherl» bescherte ihm nur noch je 16,5 Jurypunkte.

«Es war schwierig, Höhe zu gewinnen. Ich bin mit den Noten nicht happy. Die Sprungrichter sehen meinen Namen und bewerten tief», haderte Ammann. Für die weiteren Schweizer bedeutete der erste Durchgang Endstation. Gregor Deschwanden (35.) verpasste die Top 30 knapp, Killian Peier (40.) und Andreas Schuler (47.) waren chancenlos.

Ammanns «Ja» zu Olympia

Nach dem äusserst zufriedenstellenden Resultat sorgte Ammann jedoch nach dem Wettkampf für das wahre Highlight – mit seiner Zusage für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang:

  • «Ich weiss, dass ich nächstes Jahr am Start bin. Wenn ich gesund bleibe, bin ich bei Olympia dabei.»
  • «Ob es meine letzten Weltmeisterschaften waren, weiss ich nicht. Für so übergeordnete Fragen hatte ich gar keine Zeit.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.3.2017, 17:20 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Gugganig (Gugi)
    Schispringen / Ammann / Lathi Wie schlecht muss man eine ganze Saison springen, damit man das nächste Jahr an der Olympiade teilnehmen kann !!!!!!! Man kann mit schlechtesten Leistungen auch in Pension gehen.
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    1. Antwort von Michael B. (Michael B.)
      Ich denke wenn Simon Ammann (4facher Olympiasieger) noch Spass am Skispringen hat, dann sollte er auch die Möglichkeit haben zu Springen. Ein 14ter Rang an einer WM haben noch nicht so viele Schweizer geschafft. Vielleicht geht es Simon Ammann ja nächstes Jahr so wie Roger Federer. Schade haben Sportler nur Ihre Unterstützung wenn sie gewinnen. Ich persönlich freue mich auf Olympia mit Simon Ammann!
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