Die Schwingsaison 2026 ist noch jung und doch hat Damian Ott bereits vier Kränze einheimsen können. Unter anderem triumphierte der Toggenburger am Thurgauer Kantonalschwingfest in Sirnach.
Ende Mai verpasste Ott seinen zweiten Festsieg im laufenden Jahr nur knapp. Im Schlussgang des St. Galler Kantonalen in Schmerikon musste er sich seinem NOSV-Teamkollegen Werner Schlegel geschlagen geben.
Premiere auf dem Stoos
Unmittelbar vor dem Start der Bergkranzfest-Saison gehört Ott zu den formstärksten Schwingern, zwischenzeitlich belegte er gar Platz 1 in der Jahreswertung. Am Sonntag nimmt der 26-Jährige erstmals überhaupt am Stoos-Schwinget teil – mit einem klaren Ziel: «Das ist der letzte Bergkranz, der mir noch fehlt. Diesen würde ich schon sehr gerne gewinnen», so Ott. Und fügt umgehend an: «Wenn es dann noch nach ganz vorne reicht, wäre es umso schöner.»
Die Bergluft liegt dem Nordostschweizer. Insgesamt neun Kränze konnte Ott an Bergfesten schon ergattern, 2021 auf dem Weissenstein und im gleichen Jahr am Schwarzsee gelang dem zweifachen Eidgenossen gar der Festsieg.
Zeit des Testens ist vorbei
Entsprechend ist die Vorfreude auf das erste Bergkranzfest der Saison bei Ott gross: «Das sind die Höhepunkte in einer Saison.» Der Toggenburger glaubt, dass sich beim Stoos-Schwinget erstmals so richtig zeigen wird, mit wem in dieser Saison zu rechnen ist: «Bisher gab es sicherlich Schwinger, die noch den einen oder anderen Schwung ausprobiert haben», meint Ott. Spätestens an den Bergfesten sei die Zeit des Testens aber vorbei.
Ott selber hat bereits bewiesen, dass mit ihm in dieser Saison zu rechnen ist. «Ich habe den ganzen Winter gut trainiert und bin jetzt in einer super Form. Von mir aus darf es gerne so weitergehen», sagt der Nordostschweizer.
Grösstes Highlight im September
Im Optimalfall konserviert Ott seine starke Frühform bis im September. Dann steht mit dem Kilchberger Schwinget das grösste Highlight der Schwingsaison 2026 an. Bei der letzten Austragung vor fünf Jahren sicherte sich Ott in Zürich seinen ersten und bisher einzigen eidgenössischen Festsieg. Damals belegte Ott gemeinsam mit Samuel Giger (NOSV) und Fabian Staudenmann (BKSV) Rang 1.