- Der Sieger beim Schwarzsee-Bergkranzfest heisst Adrian Walther.
- Der Berner bodigt seinen Verbandskollegen Daniel Tschumi im Schlussgang nach 33 Sekunden.
- Die Berner Fraktion dominiert im Kanton Freiburg wie schon im Vorjahr.
Wer beim Schlussgang nicht rechtzeitig seinen Platz eingenommen hatte, dürfte die Entscheidung verpasst haben. Denn das finale Duell beim Schwarzsee-Bergkranzfest dauerte gerade einmal 33 Sekunden. Dann hatte Adrian Walther seinen Kontrahenten Daniel Tschumi ins Sägemehl gebettet.
Für Walther war es der insgesamt 8. Erfolg bei einem Kranzfest und der 2. Triumph bei einem Bergkranzfest (nach seinem Sieg auf dem Brünig 2022). Walther liess sich im Verlauf des Tages fünfmal die Maximalnote notieren. Einzig im 4. Gang gelang ihm dies nicht: Gegen Curdin Orlik, der das Fest nach dem 5. Gang vorzeitig wegen einer Verletzung beendete, musste sich Walther mit einem Gestellten begnügen.
Schlussgang-Teilnehmer Tschumi zeigte ein erstaunliches Schwingfest und erreichte mit 4 Siegen und einem Gestellten das Duell mit seinem Berner Verbandskollegen Walther. Dabei bezwang Tschumi im 5. Gang überraschend den Innerschweizer Eidgenossen Lukas Bissig. Am Schluss rangierte sich Bissig im geteilten 4. Rang ein. Zweiter wurde Vorjahressieger Matthias Aeschbacher (BKSV).
Paukenschlag im Anschwingen
Die Berner Schwinger dominierten das Fest im Kanton Freiburg wie schon im Vorjahr. Auf den Rängen 1 bis 4a liegen mit Walther, Aeschbacher, Michael Moser und Tschumi gleich vier BKSV-Athleten. Auf Rang 4b folgt mit Hugo Schläfli der erste Südwestschweizer Schwinger, auf Position 5a mit Samuel Schwyzer der erste Innerschweizer.
Das Fest hatte am Morgen beim Anschwingen mit einem Paukenschlag begonnen: Romain Collaud bodigte überraschend Topfavorit Moser und fügte dem Berner die erste Niederlage in dieser Saison zu. Am Ende schaute für Collaud (SWSV) Rang 5b heraus.