Es waren zuletzt die Gäste, die auf dem Festplatz Rigi-Staffel den Ton angaben. Im Vorjahr bodigte Samuel Giger im Schlussgang seinen Nordostschweizer Kollegen Mario Schneider. 2024 waren es mit Sieger Fabian Staudenmann und Adrian Walther zwei Berner gewesen. Letzterer wird auch in diesem Jahr nicht zum ersten Triumph beim vierten Bergkranzfest der Saison kommen. Walther, der als Sieger am Emmentalischen sowie Schwarzsee-Schwinget abermals zu den Favoriten gehört hätte, sagte am Freitagmorgen seine Teilnahme verletzungsbedingt ab.
Staudenmann wiederum darf sich Hoffnungen auf den nächsten Festsieg auf der «Königin der Berge» machen. Er führt mit Michael Moser ein starkes Berner Team an. Ebenfalls dabei sind Daniel Tschumi, Mathieu und Etienne Burger sowie Rückkehrer Michael Ledermann. Dieser war nach einer Operation am Knie lange ausser Gefecht gesetzt gewesen.
Nebst den Berner Gästen stellen die Nordwestschweizer eine 20-köpfige Delegation. Hier gehören Weissenstein-Sieger Nick Alpiger, die Solothurner Sinisha Lüscher und Marius Frank, die Döbeli-Brüder Lukas und Andreas sowie der Baselbieter Lars Voggensperger zu den nominellen Mitfavoriten.
Geht es nach den Innerschweizern, soll der Festsieg endlich wieder in den eigenen Reihen gehalten werden. Die letzten einheimischen Sieger Pirmin Reichmuth (2023) und Joel Wicki (2022) sind mittlerweile zurückgetreten. Im Kampf um den Lebendpreis, das Rigi-Rind Kamilla, will für den ISV eine ganze Armada von Kranzfestsiegern dieses Jahres ein Wörtchen mitreden: Marc Lustenberger, Samuel Schwyzer, Lukas Bissig, Marcel Bieri, Roman Wandeler, Benno Heinzer sowie Michael Gwerder.