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Schlussgang-Sieg gegen Zaugg Staudenmann triumphiert auf der Rigi

  • Fabian Staudenmann triumphiert zum zweiten Mal nach 2024 auf der Rigi.
  • Der Berner bodigt im Schlussgang den überraschenden Verbandskollegen Lars Zaugg.
  • Schon 2 Jahre zuvor hat Staudenmann auf der «Königin der Berge» den Festsieg errungen.

Wie schon 2024 heisst der Festsieger des Rigi-Schwinget auch 2026 Fabian Staudenmann. Der Berner, dem im Schlussgang gegen Verbandskollege Lars Zaugg auch einen Gestellten genügt hätte, legte seinen Kontrahenten nach rund 4 Minuten am Rande des Sägemehlrings auf den Rücken. Da sich Staudenmann des Resultats noch nicht sicher war, machte er sich schon auf in die Mitte des Rings. Erst dann realisierte der 26-Jährige seinen Erfolg.

Im Anschwingen nur gestellt

Dabei hatte der Tag für den nunmehr 23-fachen Kranzfestsieger nicht optimal begonnen. Der 26-Jährige musste gegen den Innerschweizer Samuel Schwyzer zum Auftakt einen Gestellten hinnehmen. Dann war Staudenmann nicht mehr zu bremsen. Sämtliche weiteren Gänge gewann er, nur einen nicht mit der Höchstnote. Den Schlussgang erreichte er, weil er den Nordwestschweizer Lars Voggensperger im vierten Gang etwas glückhaft zwei Sekunden vor Schluss ins Sägemehl beförderte. Dafür gewann er den fünften Gang gegen den Berner Michael Moser schnell und platt.

Doch auch die Konkurrenz blieb nicht makellos. Zaugg schaffte es in den Schlussgang, obwohl er von Sinisha Lüscher gebodigt wurde. Und damit stand schon vor der endgültigen Entscheidung fest, dass der Rigi-Schwinget zum 3. Mal in Folge an einen Gast gehen wird. Der 24-Jährige aus Herbligen, der bislang noch keinen Kranzfestsieg im Palmarès hat, durfte von der grossen Überraschung träumen. Zaugg bestritt gegen Staudenmann erst seinen zweiten Schlussgang – und den ersten dieser Grössenordnung. Doch Favorit Staudenmann kannte kein Erbarmen.

Schwingfest im Freien mit Punktetafel und Zuschauermenge.
Legende: Die Wege in den Schlussgang SRF

Innerschweizer wieder geschlagen

Diesmal schaffte es mit dem Urner Lukas Bissig immerhin ein Innerschweizer (gemeinsam mit Moser) auf den zweiten Rang. Bissig hätte die Innerschweizer Schlussgang-Baisse auf der Rigi beenden können, allerdings vermochte er im fünften Gang Dominik Gasser nicht zu besiegen. Für Innerschweizer Highlights sorgte ausserdem Defensivkünstler Schwyzer, der nicht nur im Anschwingen gegen Staudenmann, sondern auch nach dem Mittagessen gegen Moser einen Gestellten herausholte.

Ausserdem bemerkenswert: Der Nordwestschweizer Nick Alpiger, Sieger des Weissenstein-Schwingets am letzten Wochenende, verlor sowohl im ersten Gang gegen Michael Gwerder (nach wenigen Sekunden) wie im dritten Gang gegen Christian Gerber. Zuvor hatte Alpiger in dieser Saison noch keinen Gang verloren.

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SRF 1, sportlive, 19.07.2026, 08:20 Uhr ; 

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