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Sommerspiele in zehn Jahren Olympia 2036 wird 2029 vergeben – IOC beschliesst Reform

Das IOC vergibt die Sommerspiele 2036 erst 2029 – und reformiert dafür den ganzen Vergabeprozess.

Person spricht an einem Rednerpult mit olympischem Logo vor einem blauen Hintergrund.
Legende: Verkündet in Lausanne die Reform beim Vergabeprozess Kirsty Coventry. KEYSTONE/Cyril Zingaro

Über die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2036 soll erst 2029 entschieden werden. Das legte das Internationale Olympische Komitee (IOC) bei seiner 146. Vollversammlung in Lausanne fest. Damit einher geht eine Reform des Vergabeprozesses, die die seit einem Jahr amtierende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry angeregt hatte.

Künftig soll eine Vorauswahl getroffen und die Gesamtheit der IOC-Mitglieder (derzeit 104) wieder stärker eingebunden werden. Eine neue Zwischenstufe – der «strategische Dialog» – reduziert den Kandidatenkreis auf wenige Anwärter. Für die Spiele 2036 soll dieser Anfang 2027 starten, Ende 2028 folgt der «gezielte Dialog», 2029 schliesslich die entscheidende Abstimmung durch alle IOC-Mitglieder.

8000 Franken für Olympia-Startende

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In der Dauerdebatte um die Entlöhnung olympischer Athleten und Athletinnen gewährt das IOC künftig allen Teilnehmenden einen Zuschuss von umgerechnet 8000 Franken. Nach jeweils einer Ausgabe von Sommer- und Winterspielen sind rund 14'000 Teilnehmende berechtigt, den Zuschuss zu bekommen.

Neuer Prozess

Coventrys Vorgänger Thomas Bach hatte zuvor ein Verfahren etabliert, bei dem am Ende oft nur ein einziger Bewerber übrigblieb und die Vollversammlung bloss mit Ja oder Nein abstimmte. Nach diesem Muster gingen die Spiele 2030 an die Französischen Alpen, 2032 an Brisbane und 2034 an Salt Lake City.

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